Risotto geht immer, und wenn gerade die Eisheiligen wettermäßig ihr Unwesen treiben, dann kann er ruhig etwas deftiger sein. Hier kombinieren wir ihn mit vielen frisch gehackten Kräutern und einem Bohnenpüree sowie einigen feinen Streifen Lardo.

Für 4 Personen benötigt man:

250 g weiße Bohnen (am Vortag eingeweicht)

1 l Gemüsefond

1 mittelgroße Zwiebel

1 Knoblauchzehe

150 g Tomatenpüree

250 g Risottoreis

50 g Parmesan

frische Kräuter, hier: Bohnenkraut (wichtig!), Basilikum, Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei

1 guten Schuss Weißwein zum Aufgießen, Butter und Öl, Lardo zum Servieren

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken.

Die davor eingeweichten Bohnen ca. eine Stunde lang weich kochen und in einem Sieb abgießen, etwas Kochwasser aufheben.

Foto: Petra Eder

Die Hälfte der Zwiebeln in etwas Öl anschwitzen, dann den Knoblauch dazugeben, kurz mitdünsten und die abgetropften Bohnen hinzufügen. Mit Tomatenpüree und einem Schöpfer Bohnenkochwasser aufgießen. Salzen und pfeffern und ca. 15–20 Minuten köcheln lassen.

Foto: Petra Eder

In der "flotten Lotte" fein passieren (am besten zunächst mit einer gröberen, dann einer feineren Scheibe).

Foto: Petra Eder

Für den Risotto die Butter zerlassen, die restlichen Zwiebeln anschwitzen.

Foto: Petra Eder

Den Reis hinzufügen und ebenfalls kurz im Fett mitdünsten, dann mit etwas Weißwein ablöschen. Mit ein wenig heißem Gemüsefond aufgießen und immer wieder rühren und aufgießen, bis der Reis bissfest ist.

Foto: Petra Eder

In der Zwischenzeit die Kräuter (hier: Basilikum, Bohnenkraut, Thymian, Oregano und Salbei) ...

Foto: Petra Eder

... fein hacken. Den Parmesan reiben.

Foto: Petra Eder

Den geriebenen Parmesan, etwas Butter und die Kräuter unter den (oder das, laut Duden geht beides) Risotto rühren.

Foto: Petra Eder

Mit dem Bohnenpüree und einigen hauchdünnen Scheiben Lardo servieren. (Petra Eder, 15.5.2019)

Das Rezept zum Ausdrucken

Zitronen-Karotten-Risotto

Risotto ti amo: Reis(e)-Tour der Spitzenköche

Foto: Petra Eder