München

Am Münchner Vater-Rhein-Brunnen entsteht im Sommer für drei Monate ein Strand mitten in der Stadt. Auf warmem Sand sitzend kann man ein umfangreiches Programm genießen: Live-Musik und Kunst. Ohne klassischen Sandstrand, aber dafür mit weitläufigen Kiesbänken wartet der "Flaucher" (Foto) in Sendling auf. Wer mag, kann sich in einem Bereich des Isarabschnitts auch hüllenlos sonnen.

Foto: wikicommons/Schlaier

Kiew

Nicht ganz so auf dem Radar hat man die ukrainische Hauptstadt Kiew. Doch auch dort kommt auf dem weitläufigen Naherholungsgebiet Hidropark ein Beach-Feeling auf. Der Hidropark ist mit der U-Bahn zu erreichen und erstreckt sich über zwei Inseln – die Venezianische Insel und die Dolobezkyj-Insel – und bietet Strände, Wassersportmöglichkeiten, Strandbars und das größte Freiluft-Fitnessstudio der Welt. Obwohl mittlerweile modern, verströmt er noch bisschen den Charme der Sowjetzeit.

Foto: AP/Efrem Lukatsky

Paris

Paris am Meer? Das geht irgendwie nicht zusammen, oder doch? Seit 2002 gibt es Paris Plages in der französischen Hauptstadt. Dort kann man, direkt an der Seine, seine müden Beine in den heißen Sand stecken.

Foto: REUTERS/Gonzalo Fuentes

Warschau

Die Bereiche rund um die Weichsel dienen den Einwohnern von Warschau als Naherholungsgebiet. Ein Stadtstrand darf da nicht fehlen, eigentlich sind des ja fünf. Poniatówka zum Beispiel, direkt an der Poniatowski-Brücke, zieht dank des vielseitigen Angebots ein gemischtes Publikum an. Sonnenliegen, die obligatorischen Beachvolleyballfelder, Freiluftkino, Cocktails ... alles da. Vor allem rund um die Strandbar Temat Rzeka.

Foto: AP/Czarek Sokolowski

London

Gabriel’s Wharf am Südufer der Themse ist der Place to be wenn's um einen Stadtstrand in London geht. Denn die Themse gibt, wenn Ebbe ist, einen Streifen Sandstrand frei. Rund herum findet man Indie-Shops, Cafés, Bars und Restaurants.

Foto: imago/imagebroker

Kopenhagen

Obwohl es im rund um Kopenhagen den einen oder anderen Sandstrand gibt, braucht man die Stadt für Strandfeeling nicht zu verlassen: Vier Hafenbäder laden zum Sprung ins kühle Nass ein. Dabei hat man die Innenstadt immer gut im Blick. Das älteste und größte Bad ist das Havnebadet im Stadtteil Islands Brygge. Hier gibt es keinen Sand, dafür aber eine Rasenfläche, die zum Grillen, Picknicken und entspannen einlädt. (Und ja, das hier gezeigte Foto wurde am 31. Dezember 2018 aufgenommen. Die Dänen sind eben hart drauf.)

Foto: imago/Ritzau Scanpix

Brüssel

Während des Sommers verwandeln sich die gepflasterten Kais entlang des Kanals von Brüssel mit Hilfe von importiertem Sand, Palmen und Liegestühlen in einen Strand. Normalerweise. Nur wird heuer umgebaut und daher hat man sich entschlossen, das sommerliche Treiben, bekannt als Bruxelles les Bain quasi als eine Reihe von Pop-up-Events weiterzuführen. Stichwort Hello Summer: Los geht's 2019 am 25. Juli (bis 25. August). Dann gibt es Musik, Tanz, Sport ... halt einen Stadtstrand eben so ausmacht.

Foto: REUTERS/Yves Herman

Basel

Sandoase heißt der Stadtstrand von Basel. In der Strandbar können Besucher auf Liegestühlen und Hängematten relaxen. Abends gibt's Musik und Cocktails. Wer von Samstag auf Sonntag durchfeiert, kann auch gleich zum Brunch bleiben.

Foto: wikicommons/Norbert Aepli, Switzerland

Amsterdam

In Amsterdam ist das Wasser nie weit. Man könnte sich also quasi an jede Gracht setzen und dort seinen persönlichen Stadtstrand eröffnen oder man besucht den Strand Zuid. Dort tummeln sich dem Vernehmen nach all jene, die gerne sehen und gesehen werden. Natürlich gibt's Cocktails, Liegestühle ... und auch eine offene Feuerstelle. Ein bisschen Romantik muss auch sein.

Foto: imago/imagebroker

Wien

Entlang und rund um den Wiener Donaukanal spielt es sich in lauen Nächten ab. Strandfeeling mit Sand, Liegestühlen, Drinks & Co. gibt's jedenfalls in der Strandbar Herrmann. Sonntags kann man sich ein Strandfrühstück gönnen oder bei "Yoga am Strand" dehnen.

Foto: wikicommons/Gugerell

Berlin

"Berlin am Meer", singt die Band "Jeans Team" und träumt davon, wie schön das doch wär'. Spielts leider nicht, dafür ankert in Alt-Treptow das Badeschiff auf der Spree. Hier hat man aber durchaus das Gefühl, in der Spree zu schwimmen. Das Strandareal rund um das Badeschiff bietet außerdem Möglichkeiten, sich sportlich bei Yoga und Stand-up-Paddling zu betätigen, auch Partys finden hin und wieder statt.

Foto: REUTERS/Fabrizio Bensch

Linz

Linz hat eine Sandburg. Die macht vor allem Erwachsenen Spaß – mit Sand, Liegestühlen und Cocktails. Zu futtern gibt es natürlich auch etwas.

Foto: Good Karma Gastro/Philipp Lipiarski

Zürich

Bereits 1837 öffnete das Frauenbad am Stadthausquai seine Tore für die Damen Zürichs. 50 Jahre später erweiterte man den Jugendstilbau um einen auf dem Limat schwimmenden Holzkomplex. Heute versprühen die mit Palmen dekorierten Holzstege einen sommerlichen Retro-Charme für die immer noch ausschließlich weiblichen Badegäste. Die Herren dürfen immerhin am Abend am Barbetrieb teilnehmen. Außerdem gibt es noch das Männerbad Schanzengraben. Hier müssen dann die Damen draußen bleiben, dürfen aber abends gerne auf einen Drink vorbeischauen.

Foto: REUTERS/Gonzalo Fuentes

Prag

Wer in Prag Strandatmosphäre sucht, kommt um den Žluté lázně, einem Moldauabschnitt abseits des touristischen Treibens der Innenstadt, nicht vorbei. Beachvolleyball, Tischtennis-Tische, Liegewiesen, Strandbars ... alles da – Kanufahren auf der Moldau inklusive. (red, 11.6.2019)

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