Es ist das Einserdessert meiner Schwester. Dieses einfache, schnelle und fein schmeckende sommerliche Tiramisu hat ihrer Durststrecke, was Mehlspeisenzubereiten betrifft, ein Ende gesetzt. Es kommt durchwegs gut an und lässt eine Menge Spielraum für Interpretationen, was Optik und sogar Zutaten betrifft.

Der nächste Vorteil: Man kann und sollte es schon am Vortag zubereiten. Ein Stressfaktor, nämlich der des süßen Abschlusses, ist am Tag von Taufen, Geburtstagen oder Grillpartys also schon einmal gegessen.

Plus: Meine Schwester holt mit diesem Himbeertiramisu den Sommer ganzjährig auf Partys. Das ist ganz leicht möglich durch den Einsatz von Tiefkühlhimbeeren, die je nach Wunsch auch gegen andere Beeren ausgetauscht oder mit ihnen ergänzt werden können.

himbeertiramisu.pdf

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Auch die Zutaten sind schnell besorgt. Für eine Form für 6 bis 8 Personen benötigt man:

1 Pkg. Sauerrahm
2 Pkg. Schlagobers, aufgeschlagen
3 Pkg. Vanillezucker, alternativ zusätzlich eine Vanilleschote, die in der Hitze des Gefechts in dieser EssBar untergegangen ist
2 Pkg. Biskotten
1/8 Liter Orangensaft
1 Pkg. Tiefkühlhimbeeren
1 Tasse frische Himbeeren
optional weitere Beeren wie Ribiseln, Brombeeren, Erdbeeren etc.
Kokosflocken

Foto: Nina Wessely

Die Biskotten in Stücke brechen (Größe je nach Wunsch) und mit Orangensaft beträufeln.

Foto: Nina Wessely

Das Schlagobers mit Sauerrahm, Vanillezucker und Kokosflocken (ebenso je nach Belieben) zu einer glatten Creme vermengen.

Foto: Nina Wessely

Wichtig: vorkosten und auf Wunsch noch etwas nachsüßen beziehungsweise mit Sauerrahm für die richtige Säure sorgen.

Foto: Nina Wessely

Die gebrochenen Biskotten unter die Masse heben.

Foto: Nina Wessely

Eine beliebige Form mit der Hälfte der Creme füllen, die Beeren darauf platzieren.

Foto: Nina Wessely

Mit der zweiten Hälfte der Creme auffüllen.

Foto: Nina Wessely

Zum Abschluss wiederum je nach Belieben mit Kokos, Beeren und Minze garnieren. Fertig.

Foto: Nina Wessely

Und weil der Mensch gerne aus Gläsern löffelt beziehungsweise so kein Streit über zu große und kleine Portionen aufkommt – hier noch eine weitere Option des Anrichtens. (Nina Wessely, 10.7.2019)


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Foto: Nina Wessely