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Wien/Brüssel – Das europäische Wirtschaftswachstum hat heuer im zweiten Quartal deutlich an Fahrt verloren. Das saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal sowohl in der Eurozone als auch in der EU-28 nur noch um 0,2 Prozent, wie aus einer vorläufigen Schnellschätzung der europäischen Statistikbehörde Eurostat von heute, Mittwoch, hervorgeht.

Im ersten Quartal 2019 war das BIP im Euroraum noch um 0,4 Prozent und in der gesamten EU um 0,5 Prozent gestiegen.

Die abgeschwächte Weltkonjunktur, internationale Handelskonflikte und der anstehende Brexit schlagen durch.

Schnellschätzung beruht auf Daten aus 18 Staaten

Im Jahresabstand wuchs das saisonbereinigte BIP heuer im zweiten Quartal um 1,1 Prozent im Euroraum und um 1,3 Prozent in der EU-28. Im ersten Quartal 2019 war die Wirtschaft gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,2 bzw. 1,6 Prozent gewachsen.

Die vorläufige Schnellschätzung der Wachstumsrate des BIP für das zweite Quartal 2019 in dieser Mitteilung beruht auf Angaben von 18 Mitgliedstaaten, die 93 Prozent des BIP des Eurozone und der EU-28 abdecken. (APA, 31.7.2019)