So oder so ähnlich schauen auch Johann und Pauli aus.

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Aus einem privaten Gehege in Wang im Bezirk Scheibbs ist am Montagabend ein Känguru entwischt. Die Besitzer suchen Pauli in den umliegenden Wäldern, berichtete der ORF Niederösterreich am Dienstag. Das Tier soll bräunliches bis gräuliches Fell haben und könne mit Nüssen und Brombeeren angelockt werden, hieß es.

Pauli ist bereits das zweite Känguru, das in Niederösterreich binnen weniger Tage ausgerissen ist. Artgenosse Johann, der in der Nacht auf Donnerstag aus dem Weißen Zoo in Kernhof (Bezirk Lilienfeld) entlief, wird weiter vermisst. Auch wenn es seit Samstagfrüh eine Spur von Johann gibt. "Ein Bauer hat das Tier gesichtet", teilte Herbert Eder, der Chef des Weißen Zoos, am Wochenende mit. Der Ort der Sichtung im Weißenbachtal bei St. Aegyd am Neuwalde sei vom Gehege, aus dem das Tier ausgebüxt war, etwa zwölf Kilometer entfernt.

Bevölkerung aufgefordert

Das Team des Weißen Zoos sei am Samstag sofort ausgerückt. Es wurde auch mit einer Drohne nach dem Ausreißer gesucht. Johann konnte jedoch nicht gefunden werden, schilderte Eder. Nun hoffe man weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Der etwa eineinhalb Jahre alte Bock mit dunkelbraunem bis grauem Fell ist 70 Zentimeter groß. Letzte Woche Donnerstag war eine Suche gestartet worden, an der sich auch die Feuerwehr und Jäger beteiligt hatten. Diese wurde dann zu Mittag wieder abgebrochen.

"Kängurus sind sehr schlaue Tiere. Wenn sie sich verfolgt fühlen, suchen sie Plätze, zu denen man ihnen nicht so schnell nachkommen kann", so Eder zum ORF. (APA, 13.8.2019)