Mark Sanford will Präsident werden.

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Washington – US-Präsident Donald Trump bekommt im Rennen um seine Wiederwahl einen dritten innerparteilichen Herausforderer: Der frühere Gouverneur Mark Sanford verkündete am Sonntag seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Als Grund nannte er die unter Trump gestiegene Staatsverschuldung und das Budgetdefizit.

"Ich glaube, wir als Republikanische Partei sind vom Kurs abgekommen", sagte Sanford in der TV-Sendung "Fox News Sunday". Trump fühle sich mit Schulden offensichtlich sehr wohl, das führe die USA jedoch "in die falsche Richtung". In der Wahlkampfdebatte spielten Staatsverschuldung und Defizit bislang keine Rolle, beklagte der frühere Gouverneur des Bundesstaats South Carolina und zweimalige Abgeordnete im Repräsentantenhaus.

Ebenfalls gegen Trump treten der frühere Gouverneur von Massachusetts, Bill Weld, und der Ex-Kongressabgeordnete Joe Walsh an. Die Präsidentenwahl findet im November 2020 statt. (APA, AFP, 8.9.2019)