Fedex machte im ersten Quartal um 14,3 Prozent weniger Gewinn.

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Memphis – Die internationalen Handelskonflikte machen dem US-Paketdienstleister Fedex weiter zu schaffen. Nach einem unerwartet schwachen Quartal senkte der Konzern seine Ziele für das Gesamtjahr – das kam bei Aktionären nicht gut an. In den drei Monaten bis Ende August fiel der bereinigte Gewinn im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 800 Millionen Dollar (723 Millionen Euro), wie Fedex am Dienstag mitteilte.

Der Umsatz stagnierte bei rund 17 Milliarden Dollar. Die Erwartungen wurden damit klar verfehlt. Die Aktie büßte nachbörslich zeitweise fast zehn Prozent ein.

Die Geschäfte litten weiter unter der sich abschwächenden Weltwirtschaft, die von zunehmenden Handelskonflikten und politischen Unsicherheiten belastet werde, sagte Fedex-Chef Frederick W. Smith. Angesichts dieser Probleme kappte der Deutsche-Post-Rivale auch seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr, die Deutsche Post fielen Mittwochfrüh vorbörslich um 2,5 Prozent. Beim bereinigten Gewinn je Aktie stellt Fedex nun nur noch elf bis 13 Dollar in Aussicht – erheblich weniger als am Markt erwartet wurde. Der schwache Geschäftsausblick von Fedex brachte auch die Aktien des US-Kontrahenten UPS nachbörslich spürbar unter Druck. (APA, dpa, 18.9.2019)