In Sachen Osram-Übernahme bleibt es spannend für AMS.

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Ob der steirische Sensor- und Chiphersteller AMS die Übernahme des deutschen Leuchtenherstellers Osram geschafft hat, wird wohl erst am Freitag feststehen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch endete die Aktien-Angebotsfrist.

"Aufgrund von Clearing-Verfahren kann die Bearbeitung aller Angebote bis zu 48 Stunden dauern. Wegen eines Feiertags in Deutschland am Donnerstag wird das Endergebnis vielleicht erst am Freitag, dem 4. Oktober, bekannt sein", sagte AMS-Sprecherin Amy Flecher zur APA.

Bangen

AMS musste bis zur letzten Minute um die 4,5 Milliarden Euro schwere Übernahme bangen. Um auf die geforderten 62,5 Prozent der Osram-Aktien zu kommen, müssten noch viele Anteilseigner ihre Papiere AMS andienen, erklärte AMS wenige Stunden vor dem Ende der Frist am Dienstag.

Zuversichtliche Signale gab es an der Börse: Die Aktien von Osram notierten am Mittwochvormittag mit einem leichten Plus von 0,7 Prozent bei 40,30 Euro, AMS hatte den Aktionären 41 Euro je Osram-Aktie in Aussicht gestellt. Die Aktien von AMS verloren an der Züricher Börse bis 11.40 Uhr 1,6 Prozent auf 44,30 Euro. (APA, 1.10.2019)