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Sie gehörte Anfang der Nuller Jahre zur jungen Garde an vielversprechenden Nachwuchsmodedesignern: Sophia Kokosalaki, 1972 in Griechenland geboren, studierte in Athen erst Literaturwissenschaften, bevor sie am Londoner Central Saint Martins 1999 ihr Modedesign-Studium abschloss. In den Jahren darauf machte sie sich mit drapierten, in Falten gelegten Silhouetten einen Namen – erst für ihr eigenes Label, dann für das französische Modehaus Vionnet und das Unternehmen Diesel.

Einem breiteren Publikum wurde Kokosalaki 2004 mit ihren Kostümen für die Olympischen Spiele, insbesondere das Kleid für die isländische Sängerin Björk, in Athen bekannt. Die Modedesignerin verstarb am Montag im Alter von 47 Jahren in London. (red, 14.10.2019)