In China steigt die Lebenshaltungskosten deutlich stärker als erwartet.

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Peking – Die Lebenshaltungskosten in China steigen so stark wie seit acht Jahren nicht mehr. Der Anstieg fiel mit 3,8 Prozent zudem stärker aus als Analysten erwartet hatten, wie aus Daten vom Samstag hervorgeht. Der wichtigste Preistreiber war Schweinefleisch, das wegen der Afrikanischen Schweinepest im Oktober als doppelt so viel kostete wie vor Jahresfrist.

Die stark schwankenden Lebensmittel- und Energiekosten herausgerechnet fiel der Anstieg jedoch geringer aus. Zudem sanken die Erzeugerpreise um 1,6 Prozent und damit so stark wie seit Juli 2016 nicht mehr. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China macht den Firmen in der Volksrepublik zunehmend zu schaffen. Die beiden weltweit führenden Volkswirtschaften arbeiten derzeit an einem Teilabkommen. Unklar ist, ob dabei auch bereits bestehende Zölle zurückgenommen werden sollen. Dafür trete insbesondere die Regierung in Peking ein, sagte US-Präsident Donald Trump. Er habe dem nicht zugestimmt. (APA/Reuters, 9.11.2019)