Pier Silvio Berlusconi, Chef des italienischen Medienkonzerns Mediaset, der seine Anteile an ProSiebenSat.1 erhöht hat.

Foto: REUTERS/Stefano Rellandin

Unterföhring – Der italienische Medienkonzern Mediaset hat seine Anteile an ProSiebenSat1 um 5,5 Prozentpunkte erhöht. Mediaset hält nun 15,1 Prozent des Aktienkapitals der deutschen Mediengruppe, berichtet DWDL.de. Der italienische Medienkonzern spricht demnach von einem "wichtigen Meilenstein" für die eigene, paneuropäische Portfolio-Strategie. Man setze damit die Strategie fort, ein länderübergreifendes Portfolio mit Zugang zu wichtigen Märkten aufzubauen.

Mediaset ist erst im Mai bei ProSiebenSat1 eingestiegen. Laut DWDL.de wurde im Juni die Holding Media For Europe (MFE) gegründet, die Beteiligungen an verschiedenen Medienkonzernen in Europa hält, darunter auch jene an ProSiebenSat1. Pier Silvio Berlusconi, Chef des italienischen Medienkonzerns und Sohn von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi, sprach demnach bereits im Juli über einen mögliche Fusion der beiden Konzerne. Ein Ansinnen, das in Unterföhring auf wenig Gegenliebe stieß. Von ProSiebenSat1 heißt es nun laut DWDL.de, man wertschätze alle Investitionen, einschließlich der von Mediaset, "als Bestätigung unserer Strategie". (red, 13.11.2019)