Auf den ersten Ansturm könnte eine starke Abkühlung der Nachfrage für das iPhone 11 folgen – so sieht es zumindest ein Analyst.

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Bei der aktuellen iPhone-Generation hat Apple vieles richtig gemacht, so zumindest das Verdikt der meisten Tester. Eine deutlich verbesserte Kamera und eine signifikant länger Akkulaufzeit gehören dabei zu den Highlights. Und doch zeichnet sich nun ab, dass die iPhone-11-Generation nicht jener ganz große Verkaufshit werden dürfte, den sich Apple wohl erhofft hat.

Reduktion

Nach dem ersten Ansturm hat Apple angeblich die Produktion bereits stark zurückgefahren. In einem ersten Schritt soll das Volumen dabei zunächst um 25 Prozent reduziert werden, berichtet 9to5Mac in Berufung auf den Analysten Jun Zhang von Rosenblatt Securities. Dieser sieht überhaupt einen starken Abwärtstrend im Vergleich zum Vorjahr auf Apple zukommend: Für den März erwartet Zhang, dass sich iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max um 60 Prozent schlechter als ihrer Vorgänger verkaufen werden.

Der Analyst hat für diese Behauptung zumindest ein gutes Argument: Viele Konsumenten würden lieber auf das für Herbst erwartete 5G-iPhone warten, als sich jetzt noch einmal ein Modell ohne die Mobilfunkgeneration zu kaufen.

Widerspruch

Allerdings gibt es auch andere Experten, die Zhang widersprechen. So betont man bei Morgan Stanley noch nichts von eine Reduktion der Produktion gehört zu haben. Zudem zeigen die bisher verfügbaren Informationen, dass zumindest der erste Ansturm auf die aktuelle Hardware über den Erwartungen lag. Dies muss allerdings nicht notwendigerweise einer starken Abkühlung des Interesses im Frühjahr widersprechen. (red, 10.12.2019)