Polizeibeamte vor dem koscheren Supermarkt einen Tag nach dem Attentat.

Foto: REUTERS / Lloyd Mitchell

Orthodoxe Juden tragen den Sarg von Moshe Deutsch, einem der Opfer des Attentats.

Foto: AP / Mark Lennihan

Jersey City – Der schwere Angriff auf ein jüdisches Geschäft bei New York wird von den US-Behörden als Terrorfall behandelt. "Die Hinweise deuten auf einen Akt des Hasses hin", sagte der Generalstaatsanwalt von New Jersey, Gurbir Grewal, am Donnerstag.

Er könne bestätigen, dass die Sache als potenzieller Terroranschlag untersucht werde, der durch Antisemitismus und eine Abneigung gegen die Polizei ausgelöst worden sei. Die Profile der Verdächtigen in sozialen Medien würden auf weitere Hinweise untersucht.

Am Dienstag hatten zwei Schützen drei Zivilisten in dem Geschäft und zuvor einen Polizisten getötet. Schließlich starben sie bei einer Schießerei mit der Polizei. Grewal bestätigte am Donnerstag, dass die mutmaßlichen Täter Interesse an der teilweise antisemitischen Gruppe "Schwarze Hebräer" gezeigt hätten. Das bedeute aber noch nicht, dass sie tiefere Verbindungen gehabt hätten. (APA, 13.12.2019)