5G.

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Beim neuen Mobilfunkstandard 5G steht 2020 die nächste Ausbaustufe an. Im ersten Halbjahr werden weitere Frequenzen versteigert, die die neue Technologie in die Fläche bringen sollen. Die drei Mobilfunk-Provider A1, Magenta und Drei haben bereits 2019 nach der ersten 5G-Auktion mit dem Ausbau begonnen und erste "5G-Ready"-Tarife vorgestellt.

Mindestgebot erhöht

In einer zweistufigen Auktion im Frühjahr 2020 sollen in Stufe 1 die Frequenzen aus den Bereichen 700 MHz (6 Blöcke) und 2100 MHz (12 Blöcke) vergeben werden. Die 700-MHz-Frequenzen sind für die Versorgung von großen Flächen besonders gut geeignet. Deshalb müssen die Käufer dieser Frequenzen 900 unterversorgte Katastralgemeinden flächendeckend versorgen. In Stufe 2 werden die Frequenzen aus dem Bereich 1500 MHz (8 Blöcke) vergeben. Das Mindestgebot wurde gegenüber dem ursprünglichen Plan um 55 Mio. auf 239,3 Mio. Euro gesenkt und die Laufzeiten der Lizenzen auf 25 Jahre erhöht.

Versorgung verbessert

Die Ausschreibungsbedingungen sehen vor, dass so bis zum Jahr 2025 etwa 98 Prozent der Bevölkerung mit einer Downloadgeschwindigkeit von 10 Mbit pro Sekunde versorgt werden. Für 95 Prozent der Bevölkerung liegt das Ziel bei 30 Mbit pro Sekunde. Weiters soll die Versorgung der Verkehrswege verbessert werden, bis 2023 sollen 98 Prozent der Autobahnen, Schnellstraßen und ausgewählten Bahnstrecken sowie 90 Prozent der Bundes- und Landesstraßen an das 5G-Netz angebunden werden. Dadurch soll beispielsweise autonomes Fahren möglich werden. (APA, 14.12.2019)