Der 34:13 Sieg der New England Patriots über die Cincinnati Bengals bedeutete nicht nur den elften Saisonerfolg des amtierenden Super Bowl Champions, sondern auch die Fixierung des Playoff-Platzes. Zum elften Mal in Folge steht die Mannschaft von Coach Bill Belichick in der Postseason – ein bis dato noch nicht erreichter Rekord! Dennoch taten sich Tom Brady (15/29, 128 Yards, zwei TDs) und Co zunächst schwer und gerieten sogar in Rückstand. Eine bärenstarke Defensivleistung sorgte schlussendlich aber für den deutlichen Sieg: Andy Dalton (17/31, 151 Yards, ein TD) wurde gleich viermal intercepted, wovon Stephon Gilmore gleich zwei Bälle abfing und einmal für 64 Yards in die Endzone laufen konnte. J.C. Jackson kam ebenfalls auf zwei Picks.

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Für die Big Plays sorgte also die Defensive, für die Touchdowns waren es Rex Burkhead, James White sowie Rookie N’Keal Harry. Wirklich vielversprechend ist die Offensive aber immer noch nicht, da ist ordentlich Sand im Getriebe.

Die Bengals sahen zu Beginn gut aus und überließen Joe Mixon den Ball. Der Runningback erlief 136 Yards und fing drei Bälle für weitere 20 Yards an Raumgewinn. Danach zerbrach das aktuell schwächste Team der Liga (zumindest wenn man den Record betrachtet) an den Interceptions. Die Partie stand generell unter besonderer Beobachtung, stehen die Patriots doch unter Verdacht, den Gegner im Vorfeld unerlaubterweise gefilmt zu haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Spielverderber zum Abschied

Die Oakland Raiders verabschiedeten sich aus der Bay Area mit einer 16:20 Heimniederlage gegen die Jacksonville Jaguars. Bis 34 Sekunden vor Schluss lag man in Führung, dann kam Gardner Minshew (201 Yards, 17/29, zwei TDs) noch einmal zurück und fand Chris Conley zum zweiten Mal in der Endzone der Raiders zur ersten Führung der Jaguars im Spiel. Die Offensive der Jags hatte große Probleme zu Beginn, fand aber einen Weg doch noch siegreich zu sein.

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Oakland fand besser in die Partie, konnte rasch in Führung gehen – alles schien auf Spur zu sein. Derek Carr (22/36, 267 Yards) fand Tyrell Williams einmal in der Endzone. Am Ende ging Oakland aber die Luft aus, es fielen einfach keine Punkte. Auch weil Raiders-Kicker Daniel Carlson Field Goals vergab. So bleibt am Ende der Ära Oakland Raiders tatsächlich eine Niederlage. Ab kommender Saison wird dann in Las Vegas gespielt.

Servus Eli

Wie schon vergangene Woche durfte Eli Manning für den angeschlagenen Rookie-Quarterback Daniel Jones bei den New York Giants einspringen und als Starter auflaufen. Der Veteran führte seine Mannschaft zu Hause zu einem 36:20 Sieg über die Miami Dolphins. Um ehrlich zu sein – schön war’s nicht, Manning warf drei teilweise grauenhafte Interceptions aber auch zwei Touchdowns und 283 Yards (20/28). Die Zuschauer goutierten die Leistung und die gesamte Karriere des zweimaligen Super-Bowl-MVPs gegen Ende des Spiels mit "Eli"-Sprechchören. Es dürfte das letzte Mal gewesen sein, dass Manning als Starter auf einem Feld steht.

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Was noch passierte? Saquon Barkley meldet sich wieder einmal mit einem Ausrufezeichen zurück und lief für 112 Yards (4.7 YPC) und zwei Touchdowns. Die Dolphins waren an diesem Abend das schlechtere Team, auch wenn Ryan Fitzpatrick mit 279 Yards (23/41) und zwei Touchdown-Pässen auf DeVante Parker (72 Yards) eine gute Leistung bot. Für die Giants der dritte Saisonsieg, die damit auf denselben Record wie Miami kommen.

Willkommen in den Playoffs

Mit dem 30:24 Sieg über die Carolina Panthers konnten die Seattle Seahawks nach der Niederlage gegen die L.A. Rams vergangene Woche wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Russell Wilson (20/26, 286 Yards, zwei Touchdowns) und seine Offensive starteten fulminant in die Partie und konnten die ersten drei Drives jeweils mit einem Touchdown abschließen. Die komfortable 21:7 Pausenführung wurde im Schlussviertel zu einem 30:10 ausgebaut, die Panthers kamen in der Garbage-Time noch einmal auf 30:24 heran. Neben Wilson stachen vor allem Runningback Chris Carson (133 Yards, zwei Touchdowns) sowie Tyler Lockett (120 Receiving-Yards, ein TD) positiv heraus. Josh Gordon fing einen Ball für 58 Yards, war aber auch für eine Interception (!) zuständig.

Defensiv fehlten den Seahawks mit Jadeveon Clowney, Ziggy Ansah, Mychal Kendricks sowie Shaquil Griffin gleich Starter, dennoch überzeugte die Defensive: Bobby Wagner war mit zehn Tackles, zwei abgelenkten Pässen und einer Interception fast überall zu finden, Tre Flowes kam auf sechs Tackles und einen forced Fumble und K.J. Wright konnte Panthers QB Kyle Allen (25/41, 277 Yards, ein TD, drei INTs) gleich zweimal abfangen.

Bei den Panthers ging standesgemäß alles über Wunderwaffe Christian McCaffrey, der mit 87 Rushing-Yards (zwei TDs) sowie weiteren 88 Receiving-Yards die 2.000 Scrimmage-Yards-Marke durchbrach. Durch die Niederlage der Rams stehen die Seahawks sicher in den Playoffs und durch den Sieg der Atlanta Falcons über die San Francisco 49ers sogar wieder auf Platz eins der NFC.

Durchbruch in letzter Sekunde

Die Atlanta Falcons schockten die San Francisco 49ers mit einem 29:22 Auswärtssieg. Die Schlusssekunden hatten es in sich, Austin Hooper hatte zunächst für die vermeintliche Führung gesorgt, die Fernsehbilder belegten aber, dass der Tight End den Ball unter Mithilfe des Bodens unter Kontrolle bringen konnte. Im darauffolgenden Play fing Julio Jones das Ei zwei Sekunden vor Ende am Rand der Endzone zur 23:22 Führung. Das Play wurde zunächst an der 1-Yard-Linie abgepfiffen, nach Sichtung der Bilder entschieden die Referees aber auf Touchdown. Die Falcons kamen nach dem anschließenden Kickoff und einer missglückten Lateral-Pass-Serie der 49ers sogar noch zu einem weiteren Fumble Touchdown und so zum 29:22 Endergebnis.

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San Francisco konnte nicht an die effiziente und spektakuläre Offensivleistung von vergangener Woche gegen die New Orleans Saints anknüpfen. Jimmy Garoppolo warf für 200 Yards (22/34) und nur einem Touchdown. Lange schien Tight End George Kittle sein einziges Ziel zu sein (134 Yards). Raheem Mostert und Kyle Juszczyk sorgten für je einen Touchdown, dennoch klickte die Offensive gegen eine aufopfernde Falcons-Defensive (ein forced Fumble, drei abgelenkte Pässe, ein Sack) nicht.

Die NFC wurde damit wieder ordentlich durcheinandergewirbelt. Seattle steht an der Spitze der Conference, die 49ers müssen sich wieder mit dem fünften Platz begnügen. Zwar ist die erste Playoff-Teilnahme seit sechs Jahren durch die Niederlage der Rams fixiert, dennoch darf man sich jetzt gegen L.A. und Seattle keine Niederlage mehr leisten, wenn man noch Richtung Bye-Week schielen will.

Cowboys mit deutlichem Sieg

Die Dallas Cowboys überraschten mit einem eindeutigen 44:21 Sieg gegen die Los Angeles Rams und bleiben damit an der Spitze der NFC East. Der Erfolg bedeutete auch den ersten Sieg über ein Team mit positiven Sieg-Niederlagen-Verhältnis in diesem Jahr. Angeführt von Dak Prescott (15/23, 212 Yards, zwei TDs) sowie den beiden Runningbacks Tony Pollard (131 Yards, ein TD) und Ezekiel Elliott (117 Yards, zwei TDs), konnten sich die Texaner schon früh in Führung bringen. Dallas hatte keinerlei Probleme mit der Defensive der Rams und kam am Ende auf satte 475 Total-Yards. Jason Wittens einhändiger Touchdown-Catch war eines der Highlights des Abends. Dallas verstand es die Offensive effizient einzusetzen und auch defensiv für die nötigen Akzente zu sorgen. Sean Lee kam auf die einzige Interception des Spiels, insgesamt konnten die Cowboys Jared Goff zwei Mal zu Boden reißen und dessen Offensive bis zu den Garbagetime-Scores unter 150 Yards halten.

Nach dem Sieg über die Seahawks mussten die Rams einen empfindlichen Dämpfer im Playoff-Rennen hinnehmen. Die Offensive kam nur sehr schwer in Gang, Goff warf für 284 Yards (33/51, zwei TDs, eine INT) und verletzte sich in der ersten Halbzeit am Daumen. Das schien den Spielmacher deutlich zu beeinflussen, er überwarf seine Mitspieler häufig und konnte lange nichts Positives aufs Board zaubern. Die O-Line der Rams war praktisch nicht existent, Todd Gurley kam in elf Versuchen auf magere 20 Yards (1.8 Yards pro Versuch).

Durch den Sieg bleibt Dallas Tabellenführer der NFC East, für die Rams hingegen wird es jetzt ein extrem schweres Vorhaben, doch noch in die Playoffs einzuziehen. Es müssen die restlichen zwei Spiele gewonnen werden, während man auch auf zwei Ausrutscher der Minnesota Vikings hoffen muss. Die Postseason ohne den Super-Bowl-Teilnehmer von vergangenen Februar scheint sehr wahrscheinlich.

Momentum für Texans

In der Partie der Houston Texans gegen die Tennessee Titans ging es um nichts weniger als die Führung in der AFC South. Die Texans konnten sich beim Divisionsrivalen mit 24:21 durchsetzen und damit wieder die alleinige Tabellenführung in übernehmen. Im ersten Viertel fielen dabei gar keine Punkte, Deshaun Watson (19/27, 243 Yards, zwei TDs, zwei INTs) führte seine Mannschaft zwar im ersten Drive in die Redzone, wurde aber von Kenny Vaccaro gepickt. Houston konnte durch Whitney Mercilus zum Ende des ersten Spielabschnitts ebenfalls zu einer Interception kommen. Watson fand daraufhin seinen Rhythmus und in Kenny Stills sein bevorzugtes Ziel in der Endzone der Titans. Stlls fing drei Bälle für 35 Yards und zwei Touchdowns. Die restliche Arbeit machte DeAndre Hopkins (sechs Catches, 119 Yards) sowie der wiedergenesene Will Fuller (fünf Catches, 61 Yards). Carlos Hyde steuerte über das Laufspiel 104 Yards und einen TD bei.

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Tennessee kam nach der Halbzeit besser ins Spiel und durch Ryan Tannehill auch zum ersten Touchdown. Der Quarterback hatte aber allgemein mit der Defensive Houstons zu kämpfen (22/36, 279 Yards, zwei TDs, eine Int). Die Texans verstanden es die Laufwege dicht zu machen und die gefährlichste Waffe der Titans – Derrick Henry – bei 86 Rushing-Yards zu halten. Es war das erste Spiel seit über einem Monat, das Henry mit unter 100 Rushing-Yards und keinem TD beendete. Umgekehrt konnten die Titans Watson ein weiteres Mal in der Redzone picken. Am Ende reichte es knapp für Houston, die damit wieder an der Spitze der AFC South stehen. Entschieden ist aber noch nichts, auch wenn das Momentum nun bei den Texans liegt. Tennessee ist immer noch im Playoff-Rennen, darf sich jetzt aber keinen Ausrutscher mehr erlauben. Das beinhaltet auch das Rückspiel gegen Houston in zwei Wochen.

Wieder mal ein blaues Auge

Es ist immer noch nicht sexy, wohl aber effektiv, was die Green Bay Packers Woche für Woche abliefern. Im 200. Aufeinandertreffen mit den Chicago Bears gab es einen 21:13 Heimsieg, der aber gerade in den Schlusssekunden ordentlich wackelte. Die Bears versuchten mit Lateral-Plays in die Endzone zu kommen, machten das auch richtig gut, einzig Tight End Jesper Horsted übersah den völlig freistehenden Allen Robinson, der wohl zum Touchdown hätte laufen können. So blieb es aber beim Erfolg für die Packers, die damit vorerst weiterhin auf dem zweiten Rang der NFC bleiben. Durch die Niederlage der LA Rams ist die Playoff-Teilnahme schon fixiert.

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Aaron Rodgers warf für 203 Yards (16/33) und einen Touchdown, Aaron Jones fand bei einem Raumgewinn von 51 Yards zwei Mal die Endzone. Davante Adams war mit sieben Fängen für 103 Yards und einem Touchdown bester Passabnehmer von Rodgers. So gut die Partie für Green Bay lief (21:3 Führung nach dem dritten Viertel), so knapp wurde es am Ende. Die Packers kamen im Schlussviertel auf vier Three and Outs und machten so die Tür für Mitchell Trubisky (334 Yards, 29/53, ein TD, zwei INTs) noch einmal weit auf. Die Defensive überzeugte aber mit zwei Interceptions, drei Sacks sowie sieben Tackles for loss.

Gerade noch so

Die Philadelphia Eagles hatten enorme Mühe mit den Washington Redskins, konnten aber einen wichtigen 37:27 Erfolg feiern und somit die Chancen auf den Sieg in der NFC East wahren. Washington hielt tapfer dagegen und versuchte sechs Sekunden vor Schluss – beim Stand von 31:27 – noch einmal in Führung zu gehen. Ein fehlgeschlagener Rückpass endete in einem Fumble, den Nigel Bradham aufnehmen und in die Endzone tragen konnte. Die Entscheidung in einer knappen Partie, denn Philadelphia selbst ging erst 32 Sekunden vor Ende durch einen TD von Greg Ward in Führung. Carson Wentz (30/43, 266 Yards) warf drei Touchdowns, Milies Sanders lief 122 Yards und kam auf einen Score. Der Rookie spielt eine starke Saison und konnte schon zwei Spiele vor Ende der Regular Season den Franchise Rekord von DeSean Jackson in Sachen Scrimmage-Yards (1.120 Yards) brechen.

Washington war knapp dran das Siegverhältnis nach oben zu schrauben. Dwayne Haskins hatte eindeutig sein bisher bestes NFL-Spiel, warf 261 Yards (19/28) und zwei Touchdowns. Rookie Receiver Terry McLaurin sorgt mit 130 Yards und einem Score für Schlagzeilen, Adrian Petersons 66 Yards lassen den künftigen Hall of Famer auf Platz fünf der ewigen Rushing-Liste aufscheinen (14.102 Yards). Durch seinen 110. Touchdown zieht er zudem mit Walter Payton in erzielten Scores gleich (Platz vier in der Bestenliste).

Defensivschlacht an Buffalo

Erstmals seit 1999 konnten die Buffalo Bills zehn Spiele in einer Saison gewinnen. Der 17:10 Erfolg über die Pittsburgh Steelers kam vor allem durch eine starke Defensive zu Stande. Cornerback Tre’Davious White zeigte mit zwei Interceptions und zwei abgelenkten Pässen groß auf, Jordan Poyer und Levi Wallace konnten Devlin Hodges (202 Yards, 23/38, ein TD, vier INTs) ebenfalls je einmal picken. Wallace‘ Interception sicherte 15 Sekunden vor Schluss den Erfolg, Poyer konnte zudem einen Fumble unter Kontrolle bringen.

Auch die Steelers Defensive wusste in Form von T.J. Watt zu überzeugen: Der Defensive End kam auf einen halben Sack, zwei Tackles for Loss, einen abgelenkten Pass und einen Forced Fumble. Steven Nelson konnte Josh Allen (139 Yards, 13/25, ein TD) einmal intercepten. Mit John Brown (99 Yards) und Devin Singletary (87 Rushing-Yards) hatte die Defensive aber ihre Probleme. Tyler Kroft sorgte mit seinem einzigen Catch für den entscheidenden Touchdown. Allen spielte nicht sonderlich spektakulär oder groß auf, konnte aber per Lauf einen wichtigen Touchdown beisteuern.

Buffalo ist mit dem Sieg sicher in den Playoffs und hat sogar noch die Chance auf den Sieg in der AFC East. Pittsburgh sitzt mit acht Siegen und sechs Niederlagen weiterhin auf dem sechsten Platz der AFC und damit ebenfalls noch auf einem Playoff-Platz. Es bleibt ein spannendes Rennen um die letzten freien Postseason-Plätze.

Das erste Duell geht an Murray

Der Schlagabtausch zwischen den beiden letzten Overall-Firstround-Picks Kyler Murray und Baker Mayfield ging eindeutig an Murray. Die Arizona Cardinals setzten sich deutlich mit 38:24 gegen die Cleveland Browns durch. Gleich im ersten Drive marschierte Murray (219 Yards, 19/25, ein TD, eine INT) mit seinen Mitspielern über 90 Yards über das Feld zum Touchdown durch Kenyan Drake. Drake hatte sein Spiel der Saison, lief für 137 Yards und zu satten vier Touchdowns. Murray konnte seine Schnelligkeit bei seinen 56 Rushing-Yards unter Beweis stellen. Defensiv kam Patrick Peterson auf eine Interception und drei abgelenkte Pässe.

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Cleveland scheint ein wenig kaputt zu sein. Baker Mayfield (247 Yards, 30/43, zwei TDs, eine INT) versuchte viel, kam aber selten zu effektiven Plays. Nick Chubb lief für 127 Yards und einem Touchdown, Ricky Seals-Jones fing zwei Bälle in der Endzone. Defensiv war’s sehr dürftig von den Browns, bis auf Mack Wilsons Interception war nicht viel Brauchbares dabei. Rookie-Kicker Austin Seibert vergab zudem noch ein Field Goal. Freddie Kitchens soll weiterhin das Vertrauen der Verantwortlichen genießen, wirklich viel Positives kann man dazu aber nicht sagen.

Der Rest

Die Minnesota Vikings und deren Defensive zerstörten die Los Angeles Chargers mit 39:10. Der Defensivverband kam auf fünf erzwungene Fumbles, zwei Interceptions samt Pick-Six sowie drei Sacks. Danielle Hunter war der Mann des Spiels (ein Sack, fünf Tackles, zwei erzwungene Ballverluste). Nachdem Dalvin Cook verletzungsbedingt raus musste, sorgte Mike Boone für zwei Rushing-Touchdowns. Minnesota ist noch nicht fix in den Playoffs, hat aber alle Trümpfe selbst in der Hand.

Pat Mahomes und die Kansas City Chiefs konnten sich im dichten Schneetreiben zu Hause mit 23:3 gegen die Denver Broncos durchsetzen. Mahomes verließ sich dabei voll und ganz auf seine Fähigkeiten und warf – für die Bedingungen untypisch – das Ei 34-mal für 27 Completions, 340 Yards und zwei Touchdowns bei einer Interception. Tight End Travis Kelces 142 Yards hievten ihn zur vierten 1.000 Receiving-Yard-Saison in Folge.

Tampa Bays Offensive zerlegte wie erwartet die Detroit Lions und feierte einen 38:17 Erfolg. Jameis Winston warf zwar – wie praktisch in jeder Woche – im ersten Drive eine Interception, konnte aber mit 458 Yards (28/42) und vier Touchdowns aufzeigen. Breshad Perriman konnte das Ei drei mal in der Endzone fangen und 113 Yards beisteuern. Chris Godwin war mit 121 Yards bester Receiver, musste aber verletzungsbedingt raus. Detroit ist weiterhin kaputt. (Martin Senfter, 16.12.2019)