Der Sonnenring schloss sich allmählich um den Mond.

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Singapur – In weiten Teilen Asiens haben die Menschen am Donnerstag eine besondere Sonnenfinsternis bestaunen können: Dabei schob sich der Mond genau zwischen Erde und Sonne, verdeckte die Sonne aber nicht komplett, sondern ließ einen leuchtenden Ring frei.

So ließ sich die Sonnenfinsternis von Tanjung Piai in Malaysia aus beobachten.
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Eine solche ringförmige Sonnenfinsternis ist meist nur in einem kleinen Gebiet sichtbar.

Wenige Augenblicke lang formte die Sonne einen Ring am Himmel Asiens.
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Diesmal begann das Himmelsschauspiel auf der Arabischen Halbinsel und zog in einem breiten Streifen über Südindien und Südostasien bis zum Nordpazifik. In Singapur versammelten sich hunderte Schaulustige am Hafen, um die Sonnenfinsternis zu bestaunen. "Die nächste wird sich, glaube ich, erst in etwa 40 Jahren ereignen", sagte der 37-jährige Jason Teng, der sich den Tag frei genommen hatte, um das Naturschauspiel zu fotografieren.

In Pakistan verfolgten zwei Männer das Schauspiel durch eine Röntgenaufnahme.
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Feiertag in teilen Indiens

Im Süden Indiens versammelten sich die Menschen an den Stränden im Bundesstaat Tamil Nadu, um die Sonnenfinsternis zu beobachten. Der Bundesstaat Odisha erklärte den Donnerstag sogar eigens zum Feiertag – alle Behörden, Gerichte, Schulen und Universitäten blieben geschlossen.

Auch die Kleinsten bestaunten in Indien das Naturspektakel.
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In der indischen Hauptstadt Neu Delhi verdeckten allerdings Wolken und die Luftverschmutzung die Sicht. Premierminister Narendra Modi äußerte sich enttäuscht – obwohl so weit nördlich ohnehin nur eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen gewesen wäre. Auch er habe dem Ereignis entgegen gefiebert, schrieb Modi im Onlinedienst Twitter. "Leider" habe er die Sonnenfinsternis aber nicht selbst, sondern nur auf Live-Bildern sehen können.

Ein Mann in Nepal wartet auf die Sonnenfinsternis über der dem Annapurna-Gebirge.
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In Indonesien versammelten sich hunderte Menschen vor dem Planetarium der Hauptstadt Jakarta. Sie habe den Beginn der Sonnenfinsternis schon zu Hause gesehen und hoffe nun trotz der Wolken auf eine gute Sicht auf den Höhepunkt, sagte Chandra Ayu Dewi, die zusammen mit ihren Kindern zum Planetarium gekommen war.

Die nächste ringförmige Sonnenfinsternis wird im kommenden Juni zu sehen sein, allerdings nur in einem schmalen Streifen von Afrika bis Nordasien. Die übernächste ringförmige Sonnenfinsternis im Juni 2021 wird dann nur in der Arktis und in Teilen Kanadas, Grönlands und im Fernen Osten Russlands zu sehen sein. (APA, AFP, 26.12.2019)