Die Absturzstelle am 8. Jänner.

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Einer der beschädigten Flugschreiber.

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Ein ukrainischer Ermittler untersucht ein Trümmerteil.

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Teheran – Der Iran hat angekündigt, die Flugschreiber der abgeschossenen ukrainischen Passagiermaschine den Behörden in Kiew zu übergeben. Die Auswertung der Daten-Stimmenaufzeichnungen aus dem Cockpit auf den stark beschädigten zwei Flugschreibern sei im Iran technisch nicht möglich, begründete ein Sprecher von Irans Luftfahrtbehörde die Entscheidung nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim am Samstag.

Falls die Auswertung auch in der Ukraine nicht möglich sein sollte, würden die Flugschreiber an Experten in Frankreich weitergeleitet, habe der Sprecher gesagt. Aus der Ukraine gab es zu dieser möglichen Weiterleitung nach Frankreich keine Informationen.

176 Todesopfer

Die Maschine war am 8. Jänner inmitten der militärischen Konfrontation des Iran mit den USA kurz nach dem Start nach iranischen Angaben irrtümlich abgeschossen worden. Alle 176 Menschen an Bord starben. Nach iranischen Angaben waren 147 der Passagiere Iraner, darunter viele mit doppelter Staatsbürgerschaft, sowie 29 Bürger der Ukraine, Kanadas, Schwedens und Afghanistans.

Der Abschuss des Fluges 752 der Ukraine international Airlines und besonders die Tatsache, dass die iranische Führung zunächst mehrere Tage lang leugnete, dass die Maschine abgeschossen worden war, führten im Iran zu Protesten. Die Demonstranten forderten eine Bestrafung der Verantwortlichen, einige sogar den Rücktritt der iranischen Führung.

Präsident Hassan Rouhani versprach daraufhin eine gründliche und lückenlose Aufklärung der Abschussumstände durch ein Sondergericht und verschiedene Expertenteams. (APA, dpa, 18.1.2020)