Schutt und Asche nach Angriffen der Luftwaffe in der Provinz Idlib.

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Nach massiven Luftangriffen sind in den vergangenen Wochen Hunderttausende Menschen aus der Region geflohen.

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Idlib – In der syrischen Provinz Idlib haben nach russischen Angaben Rebellen bei mehreren Angriffen auf Armeestellungen bis zu 40 syrische Soldaten getötet und 80 weitere verletzt. Das meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach nahmen die Aufständischen zwei Siedlungen ein.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana meldete, die Rebellen hätten Autobomben gezündet und schwere Geschütze eingesetzt. Die Armee sei gezwungen, sich neu zu positionieren. Die Kämpfe dauerten an.

Idlib ist das letzte Gebiet in Syrien, das von Aufständischen kontrolliert wird. Nach massiven Angriffen der russischen und syrischen Luftwaffe sind in den vergangenen Wochen Hunderttausende Menschen aus der Region geflohen. (APA, 23.1.2020)