Jay Bouwmeester wurde notversorgt.

Foto: AP/Dempsey

In der National Hockey League (NHL) hat am Mittwoch ein Spielabbruch für Gesprächsstoff gesorgt. Die Begegnung zwischen den Anaheim Ducks und Stanley-Cup-Sieger St. Louis Blues konnte nach 12:10 Minuten im Startdrittel nicht fortgesetzt werden, nachdem Verteidiger Jay Bouwmeester auf der Spielerbank von St. Louis zusammengebrochen war.

Der 36-jährige Kanadier wurde umgehend notversorgt und ins Spital überführt. In einem ersten Statement teilte der Eishockey-Club mit, dass es sich um einen "kardialen Vorfall" gehandelt habe. Doug Armstrong, der General Manager der St. Louis Blues, sagte demnach, dass Bouwmeester wach und ansprechbar war, als er ins Spital gebracht wurde. Er habe auch seine Arme und Beine bewegen können. Die Partie zwischen Anaheim und St. Louis wird laut NHL zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bouwmeester hat schon über 1.300 NHL-Spiele absolviert. Als Stanley-Cup-Sieger, zweifacher Weltmeister und Olympiasieger zählt der Kanadier seit letztem Frühjahr zum sogenannten "Triple Gold Club", dem insgesamt nur 29 Spieler angehören.

Keine Zeit für Grabner

Michael Raffl und die Philadelphia Flyers unterlagen den New York Islanders 3:5, Michael Grabner stand bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung seiner Arizona Coyotes gegen Toronto erneut nicht im Kader. (APA, 12.2.2020)

NHL-Ergebnisse vom Dienstag:

New York Islanders – Philadelphia Flyers 5:3,
Toronto Maple Leafs – Arizona Coyotes 3:2 n.V.,
Buffalo Sabres – Detroit Red Wings 3:2,
New Jersey Devils – Florida Panthers 3:5,
Pittsburgh Penguins – Tampa Bay Lightning 1:2 n.V.,
Minnesota Wild – Vegas Golden Knights 4:0,
Winnipeg Jets – New York Rangers 1:4,
Dallas Stars – Carolina Hurricanes 4:1,
Colorado Avalanche – Ottawa Senators 3:0,
Edmonton Oilers – Chicago Blackhawks 5:3,
Anaheim Ducks – St. Louis Blues abgebrochen