Menschen mit schwerer körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung, Schwerkranke oder Sterbende im Hospiz sind auf Hilfe angewiesen, denn sie können ihr Leben nur schwer selbstständig bewältigen. Dabei spielen Angehörige eine zentrale Rolle, aber auch Menschen, die im Pflegebereich arbeiten. Ob in Krankenhäusern, als mobile Pflege, in diversen Sozialvereinen oder Einrichtungen wie der Caritas, Pro Mente oder der Volkshilfe arbeiten Menschen, die helfen, unterstützen und begleiten – und das rund um die Uhr.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Arbeit im Pflegebereich?
Foto: dpa-Zentralbild/Patrick Pleul

Gebraucht, gefordert und unterbezahlt

Wesentliche Bestandteile bei Jobs im Sozialbereich sind vor allem die Bereitschaft, Menschen nahe zu sein, ihnen Verständnis entgegenzubringen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Oft geht dies mit emotionaler Belastung und Anstrengung einher. Auch die Arbeitsumstände – unter anderem wird aktuell für die Arbeitszeitreduzierung protestiert – tragen ebenfalls zur Belastung bei. Lange Schichten, häufig wechselnde Dienstpläne und auch die vergleichsweise geringe Bezahlung machen den Job oft schwierig, berichtet Elisabeth Schwarz, die seit 35 Jahren 38 Stunden in der Woche als Pflegekraft tätig ist. Auch User "Roko5" kann ihr zustimmen:

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Arbeit im Pflegebereich gemacht?

In welchem Bereich arbeiten Sie als Pflegerin oder Pfleger – und seit wann? Was schätzen Sie an Ihrem Beruf? Was sind die größten Herausforderungen? Welche Änderungen würden Sie sich wünschen? Und welchen Beitrag könnte die Regierung dahingehend leisten? (mawa, 13.2.2020)