Kyle Walker, Titelträger.

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London – Englands praktisch entthronter Meister Manchester City hat zum dritten Mal in Folge den Ligapokal gewonnen. Im Endspiel im Wembleystadion setzte sich das Team des Startrainers Pep Guardiola mit 2:1 (2:1) gegen Aston Villa durch und holte sich nach dem Community Shield den zweiten Titel der Saison.

Vier Tage nach dem 2:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim spanischen Rekordmeister Real Madrid dominierte City über weite Strecken das Spiel. Sergio Agüero (20.) und Rodri (30.) schossen einen 2:0-Vorsprung heraus. Mbwana Samatta machte es mit dem Anschlusstreffer per Kopf (41.) noch einmal spannend. Kurz vor Schluss lenkte Manchesters Torwart Claudio Bravo einen Kopfball von Björn Engels an den Pfosten (88.).

Den englischen Meistertitel hat City, das wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für die nächsten zwei Jahre aus dem Europapokal verbannt wurde, schon verspielt. Der Rückstand auf den souveränen Tabellenführer FC Liverpool beträgt trotz der 0:3-Pleite der Reds beim Abstiegskandidaten FC Watford 22 Punkte. In der Champions League ist Manchester ebenso noch im Rennen wie im FA Cup. (sid, red, 1.3.2020)