Bond muss warten.

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Der Coronavirus ordnet nun auch die Filmstarts neu: Das jüngste James-Bond-Abenteuer "No Time to Die" wird auf November verschoben, vermeldete das Branchenblatt Variety am Mittwoch. Der Film sollte ursprünglich am 2. April international starten. Die Ausbreitung des Coronavirus hat jedoch zur Schließung von Kinos in wichtigen Verwertungsländern wie Italien, Südkorea, China und Japan geführt. Für "No Time to Die" hätte das schwere Einbußen bei den Besucherzahlen bedeuten können.

Die Macher gaben am Mittwoch auf der offiziellen 007-Website und in sozialen Medien bekannt, den Start "nach sorgfältiger Überlegung und gründlicher Bewertung des weltweiten Kinomarktes" auf November zu verlegen. Die Produktion des Films hat mehr als 200 Millionen US-Dollar gekostet. Angesichts der Größe dieses Budgets geht man nun auf Nummer sicher, denn der Film muss auf mehreren internationalen Märkten erfolgreich sein, um rentabel zu sein. "No Time to Die" wird nun am 12. November 2020 in Großbritannien starten. Die weltweiten Starttermine werden erst bekannt gegeben, in Österreich dürfte er aber nicht viel später sein.

Der Start wurde bereits das dritte Mal verschoben. Zunächst war Regisseur Danny Boyle wegen "kreativer Differenzen" vom Projekt zurückgetreten und durch den US-Amerikaner Cary Fukunaga ersetzt worden. Der Termin wurde ein weiteres Mal um zwei Monate verlegt, weil das Drehbuch nachgebessert werden musste. (kam, 4. 3. 2020)