Im Juni war ein Kaufpreis von 905 Millionen vereinbart worden.

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Wien/Moskau – Eigentlich sollte der Einstieg der OMV beim russischen Achimov-Gasfeld nur noch Formsache sein, OMV-Chef Seele wollte die Beteiligung mit knapp 25 Prozent bis Ende 2019 auch vertraglich unter Dach und Fach haben – nun wackelt der Deal aber insgesamt. Man habe mit Gazprom vereinbart, die Verhandlungen bis Juni 2022 zu verlängern, und zwar "auf nicht-exklusiver Basis", teilte die OMV am Freitag mit.

Auch der Kaufpreis von 905 Millionen Euro, dessen Fixierung im Juni 2019 vermeldet wurde, ist nun doch nicht mehr fix. Am Produktionsziel von 600.000 Barrel pro Tag bis zum Jahr 2025 werde dennoch festgehalten, sagte ein OMV-Sprecher zur APA. (APA, 6.3.2020)