Seit Anfang März stehen erstmals seit den 1990er-Jahren wiederbefüllbare Milchflaschen aus Glas in den Supermärkten. Die größte österreichische Molkerei Berglandmilch setzt damit um, was vor 30 Jahren Standard war. Auch Joghurt soll es bald im Mehrwegglas geben. Rund zwölfmal soll eine Flasche wiederverwendet werden können. Beim Kauf fällt ein Pfand von 22 Cent an. Der Handelskette Spar zufolge wurden am ersten Tag des Verkaufs von Mehrwegmilchflaschen bereits 25.000 Stück verkauft.

Mehrwegflasche statt Tetrapak – was kommt bei Ihnen auf den Tisch?
Foto: Getty Images/Tetra images RF

ESL-Milch statt Frischmilch

Möglicher Nachteil der Milch in der Glasflasche ist, dass diese keine Frischmilch ist. Das fällt spätestens beim Öffnen der Flasche durch Geruch und Geschmack auf. Die sogenannte ESL-Milch (extended shelf life) in den Mehrwegflaschen wird anders als pasteurisierte Milch auf Temperaturen von mehr als 120 Grad erhitzt. Sie ist ungeöffnet somit länger haltbar. Schmeckt aber eben auch anders als Frischmilch. Für User "Dredon Korenius" spricht dies gegen den Kauf von Milch in Mehrwegflaschen:

Kaufen Sie Milch in Mehrwegflaschen?

Welche Argumente sprechen dafür, welche dagegen? Wie wichtig ist Ihnen die Art von Milch, also achten Sie beim Kauf auf Frischmilch oder ESL-Milch? (mawa, 10.3.2020)