Die WKStA bestätigte auch die Hausdurchsuchungen am Mittwoch.

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Wien/Gumpoldskirchen – Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat die Ermittlungen in der Causa Casinos Austria rund um einen FPÖ-Politpostenschacher ausgeweitet. Es hätten sich nicht nur die ursprünglichen Verdachtsmomente erhärtet, sondern "auch weitere Verdachtslagen gegen teils auch weitere Beschuldigte" ergeben, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Die WKStA bestätigte auch, dass es am Mittwoch Razzien gab, bei denen auch IT-Experten der Justiz anwesend waren. Die Ermittler sagten am Donnerstag allerdings nicht, wo sie am Mittwoch aufgetaucht sind. DER STANDARD hatte von Hausdurchsuchungen bei Novomatic berichtet.

Bestechung, Bestechlichkeit, Untreue

Die Behörde ermittelt wegen Bestechlichkeit, Bestechung, Untreue und Missbrauchs der Amtsgewalt. Zur Anzahl der Beschuldigten hielt man sich bei der WKStA bedeckt. Die Causa Casinos ist nach wie vor eine Verschlusssache. (APA, 12.3.2020)