Immerhin sind wir nicht die beiden.
Foto: REUTERS/Dimension Films

Schlimmer geht es immer. Das sagte, mit anderen Worten, schon die vielzitierte Tante Jolesch. Ja, ein Jahr Pandemie ist nicht wirklich super. Aber es könnte schlimmer sein. Immerhin haben wir es nicht mit einem die Zombieapokalypse auslösenden Virus zu tun wie die bedauernswerten Figuren in "28 Tage später" und den Folgefilmen.

Immerhin ist keiner von uns der letzte noch lebende Mensch in seinem Heimatort – so wie Will Smith in "I Am Legend", als er seine Tage im menschenleeren Manhattan fristet, umgeben von Mutanten. Wenigstens müssen wir uns nicht zu Fuß durch die postapokalyptischen USA kämpfen und uns gegen kannibalistische Mitmenschen zur Wehr setzen wie das Vater-Sohn-Gespann in der Cormac-McCarthy-Verfilmung "The Road". Wir müssen nicht alleine die Erde aufräumen, so wie der kleine "Wall-E". Und es rast auch kein alles Leben auslöschender Komet auf die Erde zu wie in Lars von Triers "Melancholia". Das ist doch immerhin schon etwas.

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