Der Petersplatz in Rom liegt da wie ausgestorben, die Sagrada Família in Barcelona ist abgeriegelt. Das Coronavirus bringt das Leben in Europa aktuell in vielen Bereichen zum Stillstand. Besonders spürbar ist die Situation im Tourismus. Während sich an den Touristen-Hotspots in den europäischen Metropolen für gewöhnlich die Menschenmassen drängeln, sind diese Orte im Moment kaum besucht. Länder wie Italien, Spanien, Frankreich und auch Österreich haben Sehenswürdigkeiten gesperrt und teilweise Ausgangssperren verhängt. So wie in der Bildergalerie hat man die berühmtesten Orte Europas noch nicht gesehen.

Italien hat das Coronavirus besonders hart getroffen. Touristen weltweit sind aufgerufen, nicht in das Mittelmeerland zu reisen. Rund um das Kolosseum, wo es sonst nur so von Besuchern wimmelt, ist es deshalb im Moment ungewohnt ruhig.

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Auch im Vatikan ist kaum ein Mensch auf den Straßen unterwegs. Der Petersplatz und der Petersdom sind geschlossen. Auch zu Ostern, wenn für gewöhnlich hunderttausende Menschen in den Vatikan strömen, gibt es heuer keine öffentlichen Glaubensveranstaltungen.

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Auch in Frankreich wirkt sich die Ausbreitung des Coronavirus auf den Tourismus aus. Alle Museen und Sehenswürdigkeiten sind geschlossen. Nun sollen auch Cafés und Restaurants folgen. Der Eiffelturm ist seit Samstag für Besucher gesperrt.

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Der weltberühmte Louvre bleibt ebenfalls geschlossen. Wo ansonsten jeden Tag reihenweise Menschen vor dem Museum auf den Einlass warten, herrscht jetzt gähnende Leere.

Geschlossen ist aktuell auch die berühmte Kathedrale Sagrada Família in der spanischen Touristenmetropole Barcelona. Auch Gottesdienste finden hier bis auf weiteres nicht statt.

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Auf der Karlsbrücke in Prag drängen sich Touristen, Straßenkünstler und Händler für gewöhnlich dicht an dicht. Im Moment ist sie dagegen nicht die beliebte Sehenswürdigkeit der Stadt, um die Einheimische einen Bogen machen – sondern schlicht ein Weg über die Moldau.

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Auch in Österreich hat das Coronavirus immense Auswirkungen auf den Tourismus. Museen, etwa das Naturhistorische Museum in Wien, bleiben geschlossen. Das öffentliche Leben ist zum Erliegen gekommen.

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Tirol ist besonders stark vom Coronavirus betroffen – und hat deshalb die Wintersaison vorzeitig beendet. Hotels und Skigebiete sind seit Montag endgültig zu. Auch diese Après-Ski-Bar in Ischgl hat die Schotten dichtgemacht. Der Ort steht wie das gesamte Patznauntal und die Region um St. Anton am Arlberg unter Quarantäne. (Antonia Rauth, 16.3.2020)

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