Die Affen von Lopburi sind Touristenattraktion und Ärgernis.

Foto: REUTERS/Soe Zeya Tun

Lopburi – Eine Horde wilder Affen, die sich im thailändischen Touristenort Lopburi um Futter rauften, ging vergangene Woche um die Welt und sorgte einerseits für Erheiterung, aber auch für die Frage: Werden die Tiere jetzt, wo die Touristen wegen der Coronakrise nicht mehr kommen und sie füttern, nicht hungern?

Nein, behaupten die Einwohner der Provinz, die Affen würden von den Einheimischen und den Behörden mit Essensresten und Gemüse gefüttert. Eine Maßnahme, die manchem allerdings sauer aufstößt. So sagt der Lebensmittelverkäufer Pakawan Koontawe, der unter der Tourismusflaute leidet, zur Nachrichtenagentur Reuters: "Die Affen werden nicht verhungern, weil man sich um sie kümmert. Aber wir." (Reuters, 23.3.2020)

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