In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Abstandhalten erweisen sich Wohnungssuche und Umzüge momentan als durchaus schwierig. Bis auf wenige Ausnahmefälle werden analoge Wohnungsbesichtigungen nämlich gar nicht erst angeboten. An der Möglichkeit, Wohnungen rein virtuell zu besichtigen, wird seitens vieler Maklerbüros und Bauträger derzeit getüftelt.

Für jene, deren Mietverträge allerdings demnächst ablaufen und die noch keine neuen Wohnmöglichkeiten in Aussicht haben, könnte die aktuelle Situation dennoch unangenehm werden. Betroffene Mieter sollten daher versuchen, sich mit ihrem Vermieter abzusprechen und auf eine Lösung zu einigen. Das rät auch die Juristin Elke Hanel-Torsch von der Mietervereinigung.

Vor welchen Problemen stehen Sie bei Ihrem Umzug momentan?
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Hürden beim Umzug

Erlauben es die Umstände, können Umzüge in Wohnungen und Häuser, die seit langem organisiert sind, in den allermeisten Fällen trotzdem stattfinden. Sind diese mit professionellen Umzugsunternehmen geplant, sollte es kaum Probleme geben, da diese – zumindest derzeit – weiterhin arbeiten dürfen. Etwas schwieriger gestaltet sich ein Umzug im privaten Rahmen, also mit Freunden und Familie. Gruppen von mehr als fünf Personen sind derzeit ja verboten. Auch der Mindestabstand von einem Meter könnte bei einem Umzug nicht immer eingehalten werden. Allerdings: "Wenn der Mietvertrag abläuft, ist die neue Wohnung ja lebensnotwendig, um die geltenden Ausgangsbeschränkungen einzuhalten", meint Arbeiterkammer-Experte Walter Rosifka. Abgesehen von den Hürden, die sich auf zwischenmenschlicher Ebene ergeben, bringt ein Umzug weitere Herausforderungen mit sich. User "Coolidge" berichtet von seiner Situation:

Wie organisieren Sie aktuell Ihren Umzug und die Wohnungssuche?

Welche Probleme ergeben sich durch die Corona-Krise? Oder können Sie Ihren Vorhaben wie geplant nachgehen? Haben Sie bereits Erfahrungen mit virtueller Wohnungsbesichtigung gemacht? Tauschen Sie sich im Forum aus! (mawa, 2.4.2020)