Das iPhone 12 soll in der Pro-Ausgabe drei Kameras und einen Lidar-Sensor mitbringen.

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Während in Kürze mit einem Nachfolger für das in die Jahre gekommene iPhone SE gerechnet wird, arbeitet Apple auch eifrig weiter an der nächsten Generation seiner regulären iPhone-Reihe, dem iPhone 12. Und dabei scheint man – trotz Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie – immer noch gut im Plan zu liegen.

Die neuen Geräte hätten die Prototyp-Phase schon fast hinter sich gebracht, heißt es aus der Gerüchteküche. Dort kursieren nun auch erste Spezifikationen für das iPhone 12 über gewöhnlich gut informierte Personen.

Zwei Varianten mit drei Kameras und vier mit 5G

Demnach will Apple das Handy wieder in Form von zwei Modellen mit vier Varianten veröffentlichen. Die "normale" Ausgabe, das iPhone 12, kommt demnach in einem Aluminiumgehäuse und Displaydiagonalen von 5,4 und 6,1 Zoll daher. In der Pipeline sind weiters eine "Pro"-Ausgabe mit 6,1 Zoll und eine "Pro Max"-Version mit 6,7 Zoll. Die neuen Handys werden weiterhin einen "Notch" mitbringen, der aber heuer kleiner ausfallen soll.

Zwischen den Pro- und Non-Pro-Varianten gibt es aber weitere Unterscheidungsmerkmale. Die beiden teureren Modelle sollen demnach eine Dreifach-Kamera nebst Lidar-Sensor beherbergen, während die günstigeren Ausgaben eine "klassische" Dualkamera verbaut haben. Zudem sollen die neuen Pro-iPhones ein Gehäuse aus Edelstahl statt Aluminium haben.

Einheitliche Hardware

Die Basis-Hardware soll aber geräteübergreifend einheitlich bleiben. Allen vier Varianten des Apple-Handys wird ein neuer A14-Chip zugeschrieben, sie sollen außerdem 5G-kompatibel sein. Ob dafür ein separates Modem zum Einsatz kommt oder bereits ein in den Prozessor integriertes Modul, das weniger Strom verbraucht, bleibt abzuwarten.

Ob der übliche Erscheinungstermin für das neue iPhone, September, halten wird, ist ebenfalls unklar. Letzten Berichten zufolge könnte sich die Vorstellung um mehrere Monate verzögern. (red, 8.4.2020)