Elon Musk ist kein Fan des Corona-Lockdowns.

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Tech-Milliardär Elon Musk ist kein Fan des Lockdowns rund um das Coronavirus. So meldete sich der Tesla-CEO In den vergangenen Tagen vermehrt zu den Maßnahmen zu Wort. Ein Kommentar des Wall Street Journals zu der Sinnhaftigkeit von Ausgangsbeschränkungen kommentierte damit, dass man den Menschen ihre Freiheit zurückgeben solle.

Menschen nicht unter Hausarrest stellen

Virtuellen Beifall gab es in einem weiteren Tweet für den US-Bundesstaat Texas, der ab nächster Woche Restaurants und Geschäfte unter strengen Auflagen wiedereröffnet. "Bravo Texas", schrieb Musk. In einem weiteren Tweet stellte der Tech-Milliardär klar, dass man natürlich Vorsicht walten, aber nicht alle "unter einem de facto Hausarrest stellen solle".

Kinder laut Musk "im Grunde immun"

"Freiheit für Amerika jetzt", ist der vorerst letzte Tweet von Musk. In den vergangenen Tagen hatte sich der 48-Jährige immer wieder auf teils diffuse Konversationen eingelassen. Wie Business Insider schreibt, soll er unter anderem behauptet haben, dass Kinder im "Grunde immun" gegen das Virus sind. Zudem forderte der Tesla-CEO einige Mitarbeiter auf, ab dem heutigen Tag wieder zurück ins Büro zu kommen – obwohl kalifornische Offizielle klar davon abraten.

Proteste gegen Maßnahmen nehmen zu

In der vergangenen Zeit häufen sich Proteste gegen die teils strengen Ausgangsbeschränkungen. In den USA und auch hierzulande wurde bereits protestiert. In den Vereinigten Staaten gab es Beifall von höchster Stelle: US-Präsident Trump nannte die Demonstranten "gute Menschen", die an einem Lagerkoller leiden. Bei der Demo in Wien kam es zu einer Festnahme, weil ein Mann sich bei einer Amtshandlung eingemischt haben soll. (red, 29.4.2020)