Zwei Monate lang waren sie geschlossen – Cafés, Restaurants, Gasthäuser und andere Lokale in ganz Österreich. In einer Woche dürfen sie nun wieder öffnen. Zur Freude zahlreicher Menschen, die in den vergangenen Wochen vermehrt selbst kochen mussten und vor allem die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduziert haben.

Dennoch – ganz ohne Auflagen wird die Öffnung der Gastronomie nicht vonstattengehen. So dürfen pro Tisch nicht mehr als vier Erwachsene und dazugehörige Kinder sitzen. Auch der Mindestabstand von einem Meter zu anderen Gästegruppen muss gewahrt werden. Kellnerinnen und Kellner müssen Schutzmasken oder Gesichtsvisiere tragen, und vor dem Besuch eines Lokals soll ein Tisch reserviert werden, freie Sitzwahl soll nicht möglich sein. Auch die Öffnungszeiten sind strikt einzuhalten. Lokale dürfen nur zwischen 6 und 23 Uhr besucht werden. Eine Auflage, die besonders für Nachtlokale und Bars wenig erfreulich ist.

Außerhalb der eigenen vier Wände auf einen Kaffee gehen – ab 15. Mai ist das unter Auflagen wieder möglich.
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Gefühl von Normalität trotz Auflagen

Vermutlich werden die Bestimmungen Einfluss auf den Besuch von Gaststätten und das gesellige Miteinander haben. Auch auf Lokalbetreiber kommen mit den Auflagen neue Herausforderungen zu, denn nicht immer werden diese einfach umzusetzen sein. Um trotzdem einen Hauch von Normalität zurückzugewinnen, bedarf es Flexibilität und möglicherweise kreativer Umsetzungen. Ein Restaurant in Amsterdam hat beispielsweise einen Weg gefunden, um einen Lokalbesuch trotz Social Distancings nett zu gestalten:

Welche Lokale werden Sie als erste besuchen?

Wie stehen Sie der Öffnung unter bestimmten Auflagen gegenüber? Freuen Sie sich, wieder auswärts essen gehen zu können, oder werden Sie damit noch zuwarten? Und wie gehen Sie als Lokalbetreiber mit der Situation um? (mawa, 8.5.2020)