Auf der WWDC wird Apple iOS 14 vorstellen.

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Bald wird Apple auf seiner heuer virtuell abgehaltenen Entwicklerkonferenz WWDC die nächste Generation seines mobilen Betriebssystems in Form von iOS 14 vorstellen. Ihr Debüt wird sie dann voraussichtlich im Herbst geben, wenn mit der Vorstellung des iPhone 12 zu rechnen ist.

Zu den neuen Funktionen gibt es noch wenige Informationen. Erwartet werden Interface-Verbesserungen, mehr Augmented-Reality-Features, die Möglichkeit, kostenpflichtige Apps vor dem Kauf auszuprobieren, und auch ein neuer Passwortmanager. Grund zur Freude dürften wohl Besitzer älterer Apple-Handys haben. Laut einem Leak wird Apple heuer keine weiteren Modelle "ausmustern".

Für alle iPhones ab dem 6s (Plus)

Im letzten Jahr fielen das iPhone 5s sowie das iPhone 6 (Plus) aus der Supportliste. Für sie war also mit iOS 12 das Ende der Fahnenstange erreicht. Dabei soll es auch bleiben, berichtet "Winfuture" unter Berufung auf "The Verifier".

Heißt: iOS 14 dürfte für alle iPhones ab dem 6s (Plus) verfügbar werden, das 2015 auf den Markt gekommen ist. Damit sollte auch das erste iPhone SE (2016) abgedeckt sein. Beim iPod Touch gilt weiterhin Unterstützung für die siebente und bislang aktuellste Generation, die 2019 vorgestellt wurde.

Die Angaben sind insofern glaubwürdig, als eine solche Vorgangsweise für Apple nicht neu ist. Schon bei vorherigen iOS-Releases wurde immer wieder einmal davon abgesehen, den Support für ältere iPhones zu streichen. (red, 3.6.2020)