Das Verfahren begann bereits 2015.

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Ein Bundesgericht in Kalifornien hat dem nachgebesserten Vergleich des weltgrößten Internetnetzwerks Facebook in einer Sammelklage wegen seiner Gesichtserkennung vorläufig zugestimmt. Die Bedenken des Gerichts seien aus dem Weg geräumt worden, teilte Richter James Donato mit. Die endgültige Zustimmung könne Anfang 2021 erfolgen.

Biometrische Daten

Im Juli hatte Facebook das Vergleichsangebot um 100 Millionen Dollar auf 650 Millionen Dollar angehoben. Nutzer aus Illinois werfen dem US-Konzern vor, biometrische Daten von Millionen Mitgliedern auf Fotos ohne deren Zustimmung gesammelt und gespeichert und damit gegen die Privatsphäre verstoßen zu haben.

Das Verfahren begann bereits 2015. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Facebook vor Gericht verantworten muss. Im vergangenen Jahr zahlte der Instagram- und Whatsapp-Betreiber im Skandal um die Weitergabe von Nutzerdaten eine Geldstrafe von fünf Milliarden Dollar. (APA/Reuters)