Symbolbild: Gold fasziniert uns Menschen schon seit Jahrtausenden.

Foto: AP

Eine 40 Jahre alte Klagenfurterin ist auf einen vermeintlichen kanadischen Goldhändler hereingefallen. Laut Polizei überwies sie dem Mann, den sie auf einer Dating-Plattform kennengelernt hatte, mehrere 1.000 Euro. Nachdem sie ihn einige Tage lang nicht mehr erreichen konnte, erstattete sie Anzeige.

Vermeintlicher Raub

Ab Ende Juni hatte sie intensiven Kontakt mit dem Unbekannten. Er versicherte ihr, er würde für die Liebe jederzeit aus Kanada nach Österreich auswandern. Nach einiger Zeit schrieb er ihr, er sei mit seiner Tochter auf Urlaub in der Türkei, um dort einige Kilogramm Gold zu kaufen. Er sei jedoch ausgeraubt worden und habe kein Geld mehr. Um ihm zu helfen, überwies sie Geld auf mehrere türkische Konten.

Keine Überweisung

Er versprach ihr, das bereits angekaufte Gold so schnell wie möglich wieder zu verkaufen, um das ausgeborgte Geld zurückzuzahlen. Dafür müsse die Frau aber ein Konto bei der australischen Tasmania Union Bank eröffnen, auf welches er die Summe dann überweisen könne. Hierfür mussten aber noch weiter Zahlungen an dieses Konto von der Frau getätigt werden, damit die Überweisung des Mannes funktionieren könne. Überweisung ist bis dato aber keine erfolgt. (APA, 24.8.2020)