Nadal am Ball.

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Rom – Beim nächstwöchigen ATP-Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum besteht die Hoffnung auf das Antreten von Lokalmatador Alexander Zverev. Schon diese Woche findet mit dem Masters-1000-Turnier in Rom ein anderes Sand-Vorbereitungsturnier auf die French Open statt, mit Rafael Nadal.

Der Spanier spielt erstmals seit seinem Acapulco-Finalsieg am 29. Februar auf der ATP-Tour. Im Gegensatz zu US-Open-Triumphator Dominic Thiem hat er in der Corona-Pause keine Serie von Exhibition-Matches bestritten. "Ich bin aufgeregt, zurück zu sein, auch wenn die Umstände für alle hart sind", sagte der 34-Jährige. "Rom ist ein tolles Turnier, aber es wird nicht das gleiche sein ohne Fans." Er brauche nach den vielen Monaten Wettkampfpause nun Spielpraxis, um in seine Topform zu kommen.

"Ich werde geduldig sein"

Auf die US Open hatte Nadal wegen der Pandemie verzichtet, nun ist die Entwicklung auch speziell in Frankreich und da vor allem im Großraum Paris besorgniserregend. Der French-Open-Rekordsieger und -Titelverteidiger macht aber auf Zweckoptimismus: "Wir werden sehen, wie sich das Virus bis dahin entwickelt. Hoffentlich gut, auch wenn es derzeit nicht so aussieht", sagte Nadal. "Ich werde geduldig sein und abwarten, wie sich die Situation entwickelt."

Seine Auftakt-Hürde ist nach jeweils einem Auftakt-Freilos mit Landsmann Pablo Carreno Busta eine hohe. Der US-Open-Halbfinalist ist in guter Form, muss aber den Zeitzonen- und Belagwechsel von Hartplatz wegstecken. Djokovic trifft nach einem Freilos auf den Sieger aus Tennys Sandgren (USA) gegen Salvatore Caruso (ITA). Für den 33-jährigen Serben geht es in der italienischen Hauptstadt auch darum, nach der Disqualifikation im US-Open-Achtelfinale wieder vermehrt sportliche Schlagzeilen zu liefern. (APA; 15.9.2020)