Diese zwei Herren werden bei der WM eher nicht am Eis stehen.

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Zürich – Der Internationale Eishockey-Verband (IIHF) nimmt gemäß eigenen Angaben die WM 2021 nochmals genauer unter die Lupe. Der Grund sind die Unruhen in Minsk, das neben dem lettischen Riga als Zweitspielort vorgesehen ist. Lettlands Premierminister hatte laut IIHF einen Antrag gestellt, dass Weißrussland wegen der politischen Vorkommnisse nicht weiter Austragungsort bleiben dürfe.

Der Schweizer Weltverbands-Präsident Rene Fasel hielt nach einem Treffen der IIHF-Exekutive in Zürich allerdings fest: "Die IIHF ist kein politisches Gebilde und kann ein Turnier nicht aus politischen Gründen verschieben." Die IIHF sei aber zutiefst besorgt über die jüngsten Ereignisse in Minsk. Die Aufgabe der nun eingesetzten Expertengruppe sei es, alle potenziellen Risiken zu prüfen, die mit Minsk und Riga als Veranstalter bestünden, und danach eine Empfehlung abzugeben. (APA, 17.9.2020)