DER STANDARD

Für viele ist sie ein rotes Tuch. Mit ihren Facebook-Einträgen und den daraus destillierten Büchern erregt sie regelmäßig die Gemüter. Männer scheinen sich von Stefanie Sargnagels direkter Sprache und ihren zünftigen Witzen besonders angegriffen zu fühlen. Jetzt hat die Wiener Schriftstellerin und Zeichnerin ihren ersten Roman geschrieben, die Geschichte ihrer Jugend. "Dicht. Aufzeichnungen einer Tagediebin" (Rowohlt-Verlag) spielt zwischen Säufern im Votivpark und Schizophrenen im Gemeindebau. Kultur-Ressortleiter Stephan Hilpold hat Stefanie Sargnagel zum Gespräch im Wiener Türkenschanzpark getroffen. Dieser spielt im Roman eine prominente Rolle. (red, 13.10.2020)