Ronaldo meint, er habe alles richtig gemacht.

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Turin – Cristiano Ronaldo wehrt sich gegen die Vorwürfe des italienischen Sportministers Vincenzo Spadafora, der den Fußball-Superstar dafür kritisiert hatte, die offiziellen Anweisungen der Gesundheitsbehörden nicht befolgt zu haben. "Es ist eine Lüge, dass ich das Protokoll nicht respektiert habe. Ich bin aus Portugal zurückgekehrt, weil ich und Juve uns vergewissert haben, dass alle Prozeduren respektiert wurden", sagte Ronaldo in einem Video auf Instagram.

Der fünfmalige Weltfußballer von Juventus Turin sei ohne behördliche Genehmigung zur portugiesischen Nationalmannschaft und von dort wieder zurück nach Turin geflogen, hatte Spadafora im Gespräch mit Rai Radio 1 gesagt.

Im Schwimmbad

Ronaldo betonte, auf dem Flug nach Turin mit niemandem in Kontakt gekommen zu sein. Er befinde sich in seiner Villa in Quarantäne und könne selbst mit seinen Familienangehörigen keinen Kontakt halten. "Jetzt sonne ich mich, um die Zeit zu vertreiben", sagte Ronaldo.

Am Freitag hatte er aus seiner Quarantäne in Turin auf Instagram ein Foto verbreitet, auf dem er lässig lachend und in Badehose in einem Indoor-Schwimmbad zu sehen ist. Dazu postete der 35-Jährige: "Lass nicht zu, dass das, was du nicht tun kannst, dem im Weg steht, was du tun kannst." (sid, 16.10.2020)