DER STANDARD

"Immer gut, im Keller zu sein", sagt die Veronika Franz eingangs in Anspielung auf Ulrich Seidls Film von 2014, an dem die Drehbuchautorin und Regisseurin mitschrieb. 2003 hatte sie die Produktionsfirma mit Seidl gegründet, seit den 2010er-Jahren bildet sie mit seinem Neffen, Severin Fiala, ein Regieduo. Gerade arbeiten die beiden an ihrem neuen Horrorfilm. Das Gespräch führt vom "Schreckgespenst Streaming" über Kino als Nischenphänomen zu Quotenfragen und künstlerischen Beschränkungen durch Diversity-Regeln (wie den kürzlich bei den Oscars für die Kategorie "Bester Film" eingeführten). Zuletzt geht's der Political Correctness an den Kragen. Wir wünschen gute Projektion! (abs, 21.10.2020)