Umarmung für den Doppeltorschützen Morata.

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Der FC Barcelona und Juventus Turin sind standesgemäß in die Champions League gestartet. Für Paris St. Germain hingegen begann der nächste Anlauf gut zwei Monate nach der Finalniederlage von Lissabon gegen Bayern München mit einer weiteren Niederlage. Bei Chelsea gegen Sevilla fielen keine Tore.

Barca gewann in der Gruppe G gegen Ferencvaros Budapest nach dem Führungstreffer von Lionel Messi 5:1 (2:0), während sich Juve ohne den mit dem Coronavirus infizierten Cristiano Ronaldo bei Dynamo Kiew 2:0 (0:0) durchsetzte.

PSG musste sich in Gruppe H Manchester United 1:2 (0:1) geschlagen geben. In Gruppe F verlor Zenit St. Petersburg überraschend gegen den FC Brügge 1:2 (0:0).

Morata-Doppelpack

Messi brach für Barcelona per Strafstoß (27.) den Bann. Ansu Fati (42.) erhöhte beim Champions-League-Debüt von Ronald Koeman auf der Bank der Katalanen noch vor der Pause. Im zweiten Abschnitt schraubten Philippe Coutinho (52.), Pedri (82.) und Ousmane Dembele (89.) das Ergebnis in die Höhe. Die Ungarn konnten durch einen Elfer von Igor Charatin (70.) zwischenzeitlich verkürzen.

Turins Matchwinner in der Ukraine war Neuzugang Alvaro Morata. Der Spanier vertrat Ronaldo durch einen Doppelpack (46. und 84.) glänzend.

Das PSG-Traumduo mit Neymar und Kylian Mbappe blieb gegen Manchester wirkungslos. Die Mannschaft von Thomas Tuchel schien nach der Führung der Red Devils durch Bruno Fernandes (23.) ausgerechnet durch ein Eigentor des Franzosen Anthony Martial wenigstens noch einer Heimpleite entgehen zu können, ehe Marcus Rashford (87.) für Manchesters Sieg sorgte. (sid, 20.10.2020)