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Facebook lässt den zur US-Präsidentenwahl verfügten Stopp für Anzeigen zu politischen Themen weiter in Kraft. Werbekunden sollten sich darauf einstellen, dass er noch einen Monat lang andauern könne, wie das weltgrößte Online-Netzwerk am Mittwoch ankündigte. Möglicherweise könne er aber auch früher aufgehoben werden.

Demokraten kritisieren Verlängerung

Der Werbestopp solle "Verwirrung oder Missbrauch" verhindern, hatte Facebook bei der Einführung vor der Wahl erläutert. Facebook wollte damit unter anderem aggressive Werbekampagnen in der heißesten Phase des Wahlkampfs von der Plattform fernhalten. Aktuell weigert sich der republikanische Präsident Donald Trump, den Wahlsieg seines demokratischen Herausforderers Joe Biden anzuerkennen. Als Anzeigen kann man Beiträge in die Newsfeeds von Nutzern bringen.

Die Demokraten kritisierten prompt die Verlängerung des Werbestopps, weil er den Wahlkampf vor den Senats-Stichwahlen in Georgia behindern werde. Dort wird es Anfang Jänner um zwei Senatoren-Sitze gehen, die über die Mehrheit in der Kongress-Kammer entscheiden werden. (APA, 12.11.2020)