Im EU-Ausland verbrachten Österreicherinnen und Österreicher nur mehr 97,5 Millionen Minuten am Telefon.

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Roaming, also telefonieren und SMS im Ausland, ist im 1. Quartal schon zurückgegangen, noch bevor sich die Covid-Pandemie und Reisebeschränkungen ausgewirkt haben. "Dieser Abwärtstrend bei Roaming-Gesprächen ergibt sich auch daraus, dass das klassische Telefonieren mittlerweile vielfach gerne durch Videotelefonie ersetzt wird", schreibt Klaus Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, in einer Aussendung.

"Nur andeutungsweise dürften die COVID-bedingten Reise-Einschränkungen das Roaming-Gesprächsvolumen bereits im 1. Quartal beeinflusst haben, hier werden wir erst im 2. und 3. Quartal deutlichere Auswirkungen sehen", so Steinmaurer.

Millionen Minuten weniger als im Vorjahr

Im EU-Ausland verbrachten Österreicherinnen und Österreicher nur mehr 97,5 Millionen Minuten am Telefon, das sind um 1,3 Millionen Minuten weniger als im 1. Quartal 2019. SMS wurden nur mehr 6,5 Millionen im Roaming verschickt. Sie werden zunehmend von Messenger-Diensten verdrängt. Im Gegenzug ist das verbrauchte Datenvolumen im Jahresabstand um 0,3 Petabyte auf 2,3 Petabyte gestiegen. Auch das spiegelt unter anderem die verstärkte Nutzung von Videotelefonie und Messenger-Diensten wider. (APA, 26.11.2020)