Der Internet Explorer wird langsam aber sicher endgültig zu Grabe getragen.

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Die Zeiten, als der Internet Explorer noch von einer Vielzahl an Personen genutzt worden ist, sind längst vorbei. Mittlerweile gilt der Browser nur noch als eine Randerscheinung am Markt, der von Google Chrome beherrscht wird. Auch Microsoft gibt den Browser jetzt doch langsam aber sicher auf und entzieht die Unterstützung.

Existenzberichtigung

Im Jahr 2013 wurde die letzte Version des Internet Explorers 11 (IE 11) veröffentlicht. Die verbliebene Nutzung ist dabei vor allem auf Unternehmen zurückzuführen, die zu früheren Zeiten interne Anwendungen ganz auf den IE zugeschnitten haben. Entsprechend geht Microsoft beim Ende des Supports behutsam vor, und dreht einzelne Dienste nach und nach ab.

Neuester Eintrag in diese Reihe: Ab sofort funktioniert das Zusammenarbeits-Tool Microsoft Teams nicht mehr mit dem IE11 zusammen. Diese Tatsache ist bereits von Microsoft im August bekannt gegeben worden. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass am 9. März des nächsten Jahres dann bei Teams auch der Support für die erste Version des Edge-Browsers gestrichen wird. Und ab dem 17. August 2021, wird sich auch Microsoft 365 nicht mehr mit dem Internet Explorer 11 nutzen lassen.

Edge ist die Zukunft

Microsoft legt allen Administratoren und Nutzern nahe, auf aktuelle Versionen von Edge zu wechseln. Der auf dem Open Source Code von Google Chromium-Projekt basierende Browser wird mittlerweile standardmäßig mit Windows 10 mitgeliefert. (red, 01.12.2020)