Foto: Getty Images/DieterMeyrl

Während man im Salzburger Obertauern oder auch im benachbarten Zauchensee die Frage der Skitourengeher auf den derzeit noch verwaisten Pisten relativ entspannt sieht, ist man beispielsweise in Tirol deutlich strenger: Solange die Liftanlagen geschlossen sind, gibt es auch keine Pistentouren, schallt es quer durchs Land. Im Folgenden Antworten zur aktuellen Lage, die sich aber täglich ändern kann.

Bad Kleinkirchheim

Im Kärntner Bad Kleinkirchheim ist laut Facebook-Eintrag der Bergbahngesellschaft seit Samstag die FIS-K70-Skiroute (6) bis inklusive 3. Jänner für Tourengeher geöffnet. Vorbildlich ist hier die Kommunikation über kurzfristige Sperren – etwa aufgrund großer Schneemengen – über die sozialen Medien.

Info: facebook.com/BadKleinkirchheimerBergbahnen

Loser in Altaussee

Traditionell entspannt ist das Verhältnis Pistenfahren/Skitourengehen auf dem Altausseer Loser. Hier gibt es seit längerem eine eigens angelegte Anstiegsroute, eigene Tourentarife, aber auch Kombitickets mit Liftbenützung. Vorerst sind die Bergbahnen freilich geschlossen.

Info: loser.at

Gaissau-Hintersee

Ein neues Konzept für Tourengeher will das stadtnahe Salzburger Familienskigebiet Gaissau-Hintersee heuer erproben. Die Tourenkarte kostet pro Tag zehn Euro; dafür kann man parken, die Sanitäranlagen benützen und hat noch eine Liftfahrt als Bonus. Auf den Schnee muss man hier aber noch warten.

Info: gaissauhintersee.at

Zederhaus im Lungau

Ganz ohne Skipistenstress und Kunstschnee geht es in der Lungauer Gemeinde Zederhaus ab. Aufgrund der hohen Lage und der lokalen meteorologischen Gegebenheiten ist hier jedes Jahr von Dezember bis Mai Tourensaison. Informationen gibt es bei Kirchenwirt Peter Gruber. (red, 14.12.2020)

Info: alpingasthof-kirchenwirt.at

Weiterlesen:

Warum der Skitouren-Boom nicht ganz unproblematisch ist