Mönchengladbach – Fünf Millionen Euro Ablöse hält Manager Max Eberl für einen Fußballtrainer wie Borussia Mönchengladbachs Marco Rose für zu wenig. Das sagte der Gladbacher Sportdirektor der "Sport Bild" vom Mittwoch. "Das ist wie bei Gehältern: Die wichtigsten Mitarbeiter müssen auch entsprechend verdienen. Ähnlich ist es bei Ablösesummen", betonte Eberl.

Der ehemalige Salzburg-Trainer Rose ist seit 2019 bei Mönchengladbach und hat mit dem Klub gerade erstmals in der Vereinsgeschichte das Achtelfinale der Champions League erreicht. Seit dem Aus von Lucien Favre bei Borussia Dortmund wird der 44-Jährige als Trainer beim BVB gehandelt.

Marco Rose ist eine heiße Traineraktie.
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Vor dem 3:3 der Gladbacher im Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Dienstag hatte Eberl dem TV-Sender Sky zu den Spekulationen gesagt, die Wahrscheinlichkeit sei "sehr groß", dass Rose über den Sommer hinaus in Mönchengladbach bleibe, "weil er einen Vertrag hat, weil wir erfolgreich sind und weil es nichts gibt".

Eberl wollte nicht explizit darauf eingehen, ob Rose eine Ausstiegsklausel hat. Das sei auch nicht entscheidend. "Der Trainer muss überzeugt sein von einem Verein. Wir sind ein spannender Verein. Den Schritt davon wegzumachen, das muss schon ein großer Schritt sein", meinte der Sportchef. "Die Zeit wird zeigen, was passiert." (APA, 16.12.2020)