Teslas können nun wie Ziegen klingen. Mäh.

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Der US-Autohersteller Tesla hat zahlreichen Wagen ein Feiertags-Update beschert. Das bringt zwar keine neuen Features für den Autopilot mit, dafür aber eine Reihe akustischer Spielereien. Wer nicht will, dass die Hupe des Autos wie eine Hupe klingt, findet nun neue Auswahlmöglichkeiten für alternative "Alarmgeräusche" vor.

Je nach Geschmack kann die Hupe nun auch wie Applaus, ein Furz, eine schreiende Ziege oder andere Dinge klingen. Wer mit der Vorauswahl nicht zufrieden ist, kann per USB auch bis zu fünf eigene Soundfiles in die Auswahl nehmen.

Boombox

Dem nicht genug, lässt sich das Auto nun auch in den "Boombox"-Modus schalten. Der Name ist Programm: Musik wird dabei über die externen Lautsprecher wiedergegeben, sodass man die nähere Umgebung an der eigenen Playlist teilhaben lassen kann – ob sie will oder nicht. Ein Feature, über das sich vermutlich jene Menschen besonders freuen, die schon zuvor andere Passagiere in Öffis mit ihren Handylautsprechern beschallt haben.

In Deutschland und Österreich könnten alternative Huptöne allerdings in Konflikt mit dem Gesetz geraten. Schallzeichen mit Tonfolgen sind üblicherweise für Einsatzfahrzeuge reserviert. Zumindest in Deutschland steht das "Abgeben von Schallzeichen, die aus verschieden hohen Tönen bestehen", als Tatbestandsnummer 116142 im Bußgeldkatalog und wird mit zehn Euro geahndet. (red, 28.12.2020)