Am Mittwoch endet Donald Trumps Präsidentschaft, aber sein Vermächtnis wird die Welt noch lange beschäftigen.

Bei seiner Angelobung am 20. Jänner 2017 wollte Donald Trump nicht glauben, dass weniger Besucher kamen als zu der von Barack Obama vier Jahre zuvor. Dafür nahmen Norbert Hofer und Heinz-Christian Strache teil.

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Im August 2017 zogen tausende Rechtsradikale durch Charlottesville, Virginia, ein Autofahrer rammte Gegendemonstranten, eine Frau starb, 19 Personen wurden verletzt. Trump sprach von "ungeheuerlicher Gewalt" sowie "Hass und Vorurteilen", nannte aber die Kundgebung der Rechtsextremisten nicht direkt. Stattdessen sprach er pauschal von "Gewalt von vielen Seiten".

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Mit der internationalen Diplomatie tat sich der Präsident schwer: Beim G7-Gipfel in Kanada hielt er den damaligen EU-Ratspräsidenten Donald Tusk für das Staatsoberhaupt Polens, Trumps Strafzölle verärgerten die Handelspartner.

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First Lady Melania Trump sorgte für Aufsehen, als sie mit einer Jacke mit dem Graffito-Schriftzug "I really don't care. Do U?" Migrantenkinder, die von ihren Eltern getrennt wurden, besuchte.

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Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses, applaudiert dem Präsidenten nach dessen Rede zur Lage der Nation. Zuvor hatte sie sein Redemanuskript zerrissen.

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Donald Trump überschritt im Juni 2019 als erster amtierender US-Präsident die Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea. Seine Annäherung an Staatschef Kim Jong-un brachte keinen Erfolg: Im Jänner wurde bei einer Militärparade in Pjöngjang eine neue U-Boot-gestützte Rakete präsentiert.

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Auch für Bundeskanzler Sebastian Kurz nahm sich der Präsident Zeit, um sich das Konzept der Waldstädte erklären zu lassen.

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Reality-TV-Star Kim Kardashian im Weißen Haus: Trump empfing gern prominente Gäste.

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Im Juni 2020 ließ Trump Demonstranten mit Tränengas vertreiben, um sich vor der St.-John's-Kirche mit der Bibel in der Hand fotografieren zu lassen.

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Donald Trump Jr., Tiffany Trump, Ivanka Trump und Eric Trump bei der ersten TV-Debatte Trump vs. Biden in Cleveland, Ohio.

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Am 6. Jänner verkündete Trump erneut seinen Anhängern, die Wahl sei "gestohlen worden": "Man tritt nicht ab, wenn Diebstahl im Spiel ist", sagte er. "Unser Land hat die Nase voll, und wir werden es nicht mehr hinnehmen." Diese stürmten daraufhin das US-Kapitol, fünf Menschen kamen ums Leben.

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