Hier zu sehen: AMD-CEO Lisa Su während einer Keynote.

Foto: Reuters/Steve Marcus

Der Chipkonzern AMD profitiert stark vom Wachstum am PC-Markt und dem Ausbau von Rechenzentren in der Corona-Pandemie. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 53 Prozent auf gut 3,2 Milliarden Dollar, wie der Intel-Konkurrent nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Der Gewinn sprang von 170 Millionen Dollar vor einem Jahr auf 1,78 Milliarden Dollar. Davon gingen allerdings rund 1,3 Milliarden auf eine Steuergutschrift zurück.

Im Geschäft mit PC-Prozessoren und Grafikchips legte der Umsatz um 18 Prozent auf 1,96 Milliarden Dollar zu. Die lange Zeit rückläufigen Verkäufe von Personal Computern waren in der Corona-Krise dank der hohen Nachfrage nach Notebooks für Heimarbeit deutlich gestiegen.

AMD und Gaming

Besonders stark wuchs bei AMD aber die Sparte, die Chips für Server und Spielkonsolen liefert – von 465 Millionen Dollar vor einem Jahr auf knapp 1,3 Milliarden Dollar. In der Pandemie mit ihrem starken Anstieg unter anderem bei Videokonferenzen bauten Infrastrukturanbieter die Kapazität ihrer Rechenzentren aus. Chips von AMD stecken zudem in den neuen Konsolen von Sony und Microsoft, die Ende vergangenen Jahres auf den Markt kamen. (Reuters, 27.1.2021)