Intel launcht die erste Desktop-GPU seit 20 Jahren.

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Mit dem Launch einer Desktop-Version der "Iris Xe"-Grafikkarten ist ab sofort die seit 20 Jahren erste Intel-Grafikkarte für Desktop-Computer zum Kauf erhältlich. Unter anderem im Zusammenschluss mit Partnerfirmen wie Asus, sollen sie vor allem bei fertig vorkonfigurierten PCs zum Einsatz kommen. Zielgruppe sind dementsprechend kleine bis mittlere Unternehmen und Mainstream-Nutzer, berichtet "The Verge".

Grafikarchitektur ähnlich zu SoCs

In Konkurrenz mit Nvidia oder AMD will man damit allerdings noch nicht treten. Denn die Grafikarchitektur der ersten Generation gleicht den integrierten Grafikeinheiten der Intel-SoCs, die auch bei den "Tiger Lake"-Prozessoren zum Einsatz kommen.

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Die Desktop-Version verfügt dabei über 80 Execution-Units und läuft mit 1650 Megahertz. Zudem verfügt sie über nur vier Gigabyte LPDDR4X-Speicher, der sonst als Arbeitsspeicher in Notebooks und Smartphones verbaut wird, berichtet "Win Future".

Geringe Leistung

Theoretisch kann die "Iris Xe" drei Monitore bedienen, die von Asus vertriebene Version verfügt allerdings nur über einen HDMI-, einen Display- und einen DVI-Port. Das macht einmal mehr die Ausrichtung auf die bereits oben genannten Zielgruppen deutlich. Offenbar arbeitet Intel allerdings auch an einer leistungsstärkeren Ausführung, die auch Gaming-tauglich sein soll. (red, 27.1.2021)